überall

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
ecb

Beitragvon ecb » 26.03.2013, 21:26

überall im gedicht
versetzen sich berge
nur für mich

Mucki
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Beitragvon Mucki » 28.03.2013, 18:05

Hallo Eva,

mir gefällt dieses Kleine, weil es so offen ist. Ich kann mir hier eine ganze Welt assoziieren. Z.B., dass sich im/beim Schreiben eines Gedichtes für das LI Berge versetzen lassen, LI Hindernisse überwindet. Diese können innerlicher Art oder z.B. auch geografische sein. Man kann es auch ganz wörtlich lesen. Ein Gedicht ist etwas Dichtes, im Sinne von eingeengt. Und LI kann sich "Freiheit" schaffen, "Flachland", weite Räume, etc. Deine Zeilen enthalten sehr viel Nähe zum LI selbst, etwas sehr Tröstliches für das LI und bleiben dennoch so offen für mich als Leser, obgleich ich diese Nähe spüre. Fein finde ich das.

Saludos
Gabriella

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 28.03.2013, 18:59

Hallo Eva, ich verstehe ehrlich gesagt das überall nicht, das Du ja sogar für den Titel gewählt hast. Es wirkt auf mich zu verallgemeinernd und dadurch auch etwas zu freundlich-naiv. Ich finde es lustig, dass das Gedichtlein so kontrapunktisch zu diesem Forum hier steht (dessen Anliegen ja die Textarbeit ist - die hier ganz und gar ausgeschlossen ist). Aber "mitgehen" kann ich leider nicht so richtig.

Niko

Beitragvon Niko » 28.03.2013, 20:35

ja, ecb,

so ist es....in jeder stelle des gedichts lauert eine eigene, neue wahrheit, die in dieser intensität nur du spüren kannst.

ein segen - und auch wieder schade, dass niemand sonst dein gedicht so empfindest, wie du es als autorin tust!

guter text, wahrer text.
gefällt mir sehr!

liebe grüße: niko

ecb

Beitragvon ecb » 01.04.2013, 20:26

Habt vielen Dank für eure Kommentare, Gabriella, Amanita und Niko, ich freue mich!

Amanita, schwingt da nicht möglicherweise ein wenig Überschwang, ein wenig Staunen in diesem "überall"? - Darüber, was in den Worten, in den Zwischenräumen, in der Dichtung der ganzen Welt sein kann? -
So jedenfalls hatte ich mir das vorgestellt. Deine Bemerkung über das Anliegen dieses Forums verstehe ich nicht so recht, versuchen wir hier nicht gerade, diesem in einer seiner denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten gerecht zu werden? Oder gibt es eine akademische Definition dessen, was "Textarbeit" zu sein habe? Und warum sollte sie an diesem Text ausgeschlossen sein?

Liebe Grüße
Eva


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