fernsucht
nebelfeucht verschwimmt in siebenfernen
erdbeschwerte sicht im gegenlicht.
unerhört gleich deinen augensternen
lockt es leisblau immerzu und flicht
andersneu in altgewohntes sehnen
nach geborgenheit das leichtgewicht
der fantasie, sich federfrei zu wähnen.
fernsucht [m]
Hallo poeta,
Das stimmt. Vermutlich, weil die meisten Reimgedichte nicht gut ausgeführt sind, die Reime aufgezwungen wirken, sprich: die gefundenen Worte dem Reim geschuldelt sind und es deshalb laienhaft und auch holprig wirkt.
Hier, bei deinem Gedicht, ist dies in meinen Augen jedoch überhaupt nicht der Fall. ,-)
Saludos
Gabriella
poeta hat geschrieben:reimgedichte scheinen hier ein nischendasein zu führen.
Das stimmt. Vermutlich, weil die meisten Reimgedichte nicht gut ausgeführt sind, die Reime aufgezwungen wirken, sprich: die gefundenen Worte dem Reim geschuldelt sind und es deshalb laienhaft und auch holprig wirkt.
Hier, bei deinem Gedicht, ist dies in meinen Augen jedoch überhaupt nicht der Fall. ,-)
Saludos
Gabriella
Liebe Poeta,
das Gedicht gefällt mir auch sehr!
Es hat etwas Schwebendes und zugleich Hermetisches, dass sich dem rationalen Zugriff entzieht.
Danke Gabriella für den Hinweis. Hätte ich sonst nicht so schnell gemerkt.gif)
Möglicherweise wäre ich doch noch drauf gekommen, weil ich mich gefragt habe, wer das "es" in der mittleren Zeile ist, der heimliche Protagonist des Gedichtes.
Das Neuland.
Eben nicht die Fernsucht (und auch nicht die erdbeschwerte Sicht aus dem ersten Satz).
Das ist für mich schon ein wesentlicher Unterschied:
Die Fernsucht treibt mich von Innen heraus, das Neuland lockt an Grenze der Wahrnehmung.
Deshalb schlage ich vor, den Titel zu ändern oder ganz wegzulassen.
LG, Carl
das Gedicht gefällt mir auch sehr!
Es hat etwas Schwebendes und zugleich Hermetisches, dass sich dem rationalen Zugriff entzieht.
Danke Gabriella für den Hinweis. Hätte ich sonst nicht so schnell gemerkt
.gif)
Möglicherweise wäre ich doch noch drauf gekommen, weil ich mich gefragt habe, wer das "es" in der mittleren Zeile ist, der heimliche Protagonist des Gedichtes.
Das Neuland.
Eben nicht die Fernsucht (und auch nicht die erdbeschwerte Sicht aus dem ersten Satz).
Das ist für mich schon ein wesentlicher Unterschied:
Die Fernsucht treibt mich von Innen heraus, das Neuland lockt an Grenze der Wahrnehmung.
Deshalb schlage ich vor, den Titel zu ändern oder ganz wegzulassen.
LG, Carl
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poeta
lieber carl,
ich freu mich sehr über deinen Komm, den blick auf und zwischen die zeilen.
meinst wirklich, ich sollte den titel ändern?
mir gefielen gerade die beiden pole, zwischen denen sich jegliches entdeckertum entspannen kann, das locken in der ferne und der 'suchtrieb' im inneren, der dem aufbruch ins ungewisse erst die nötige power verleiht.
ich denk schon mal über einen alternativtitel nach, 'neuland' wär mir zu simpel. da hätt ich mir das akrostichon ganz sparen können.
'versucht' vielleicht?
vielen herzlichen dank fürs gedankenaustauschen, freut mich, wenn dir die 'schwebungen' ums neuland gefallen.
liebe grüße, poeta
ich freu mich sehr über deinen Komm, den blick auf und zwischen die zeilen.
meinst wirklich, ich sollte den titel ändern?
mir gefielen gerade die beiden pole, zwischen denen sich jegliches entdeckertum entspannen kann, das locken in der ferne und der 'suchtrieb' im inneren, der dem aufbruch ins ungewisse erst die nötige power verleiht.
ich denk schon mal über einen alternativtitel nach, 'neuland' wär mir zu simpel. da hätt ich mir das akrostichon ganz sparen können.
'versucht' vielleicht?
vielen herzlichen dank fürs gedankenaustauschen, freut mich, wenn dir die 'schwebungen' ums neuland gefallen.
liebe grüße, poeta
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