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ach
Verfasst: 01.03.2013, 20:58
von Niko
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Verfasst: 02.03.2013, 00:13
von Klimperer
Hallo Niko,
Ruhe in sich selbst zu finden, das wünsche mir auch.
Ruhe die die Worte niederschweben ließe
und allen Seelen einen Kuss schenkte.
Ich wollte gut sein
das machte es schlechter.
Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir, virtuell, mit der ganzen Welt kommunizieren könnten ... In der Tat sind wir mehr alleine als vorher.
Nach wie vor muss man Menschen, die uns wirklich verstehen, oder verstehen wollen, an den Fingern zählen.
"Fände ich nur Ruhe in mir, die meine Worte niederschweben ließe."
Deine Worte sind zu mir niedergeschwebt.
Viele liebe Grüße,
Carlos
Verfasst: 02.03.2013, 10:24
von poeta
hi niko,
sehr besinnliche in sich gekehrte, zu sich selbst gesprochenen zeilen, die, so wie ich sie lese, von
- einer sehnsucht erzählen, einem in-sich selbst heimat und ruhe finden wollen, ein stück versöhntheit mit dem eigenen leben, ein harmonisches verhältnis zu 'allen seelen'
- kritischen auseinandersetzung mit den eigenen werten und zielen, ein hinterfargen des 'gut-sein-wollens' und der damit verbundenen eitelkeit und unbescheidenheit (auch im sinne von sich nicht bescheiden können - unzufriedenheit)
- eine klage (im letzten abschnitt), weil das eigene leben, erfolge und erreichtes nicht mehr berühren. ich lese hier von einem von sich selbst abgeschnitten, ein aus der mitte geraten sein und zwischen den zeilen von etwas distanziertem erstaunen und leiser trauer darüber.
ich würde meinen hier liegen auch erste zaghafte schritte (in der bewusstwerdung) in richtung einer heilung des LI begründet, also auch eine hoffnung?
dein text hat mich zu berühren vermocht und mich in eine grüblerische stimmung versetzt. der 'allen seelen einen kuss'-vers ist für mich hart an der grenze zum hohen pathos. idee hab ich jetzt keine, aber vielleicht könntest du hier ein wenig einfacher schreiben, erden, falls du es auch so empfindest.
hat mir gut gefallen, gern gelesen.
liebe grüße, poeta
Verfasst: 11.03.2013, 15:16
von Niko
hallo carlos und hallo poeta....
ich bin sehr erfreut und angetan von euren kommentaren! hoffnung, liebe poeta, ist hoffentlich doch verstärkt wahrzunehmen im text. sie liegt meines erachtens schon in der ersten strophe. ein verlangen, eine sehnsucht ist auch ein gutes stück hoffnung, finde ich. darum ist die erste strophe auch von anderer schwingung als der rest...
liebe grüße: niko