evtl.

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Niko

Beitragvon Niko » 24.02.2013, 12:47

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Eule
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Beitragvon Eule » 02.03.2013, 17:30

Hallo Niko, grüble schon länger über die Gewichtsangabe nach. Hättest Du vielleicht einen Tip !? :-)
Ein Klang zum Sprachspiel.

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Zefira
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Beitragvon Zefira » 02.03.2013, 17:35

Liebe(r) Eule, 21 Gramm ist angeblich das Gewicht der Seele.
Ein amerikanischer Arzt hat 1901 sechs sterbende Patienten vor und nach Todeseintritt gewogen und dabei einen Gewichtsverlust von 21 Gramm im Moment des Todes festgestellt. (Ich erinnere übrigens auch an den Film 21 Gramm - SEHR sehenswert!)

Ich empfinde das Gedicht als sehr traurig. 21 Gramm können sehr viel sein.

Grüße von Zefira
Zuletzt geändert von Zefira am 02.03.2013, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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(Ikkyu Sojun)

poeta

Beitragvon poeta » 02.03.2013, 17:37

hallo ihr beiden,

angeblich verliert der mensch 21 gramm, wenn er stirbt, deshalb wird spekuliert, dass es sich dabei um das gewicht der seele, des gewissens handeln könnte.

bringt dir das was, eule?

liebe grüße, poeta

ps. zefira war schneller!

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Zefira
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Beitragvon Zefira » 02.03.2013, 17:43

Sorry fürs OT, aber das muss ich noch loswerden:

MacDougall vergiftete weiterhin fünfzehn Hunde und stellte während deren Sterben keine Gewichtsabnahme fest, woraus er folgerte, dass Hunde keine Seele besäßen.
Wiki über Duncan McDougall

McDougalls These über das Gewicht der Seele gilt heute als "unwissenschaftlich".

Grüße von Zefira
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Klimperer

Beitragvon Klimperer » 03.03.2013, 00:14

Ich will nur sagen, dass auch ich überlegt habe, was 21 Gramm wiegen könnte. Ich dachte an eine Zigarette, an eine Zigarre ...

Ich dachte auch, das könnte das Gewicht eines Embryio sein ...

Jetzt bin ich eines Besseren belehrt.

RäuberKneißl

Beitragvon RäuberKneißl » 04.03.2013, 19:07

Klimperer, ich bin auch sehr erleichtert über die Auflösung des Rätsels, denn bei "mir und mir" schobs mich Richtung Ich und Ich und plumps, dachte ich schon, Jung, der meint vielleich das Über-Ich, da wars dann zum besten Freund nicht weit und ganz neue Fragen schossen mir durchs Hirn (tschuldigung, Niko, aber auch das sind, zugegeben primitive, Lese-Eindrücke ...)

Abgesehen davon: ich finde den Abzweig Richtung Gestirne etwas problematisch und 'lastend' (im Sinn von Bedeutungsschwer, da schleicht sich das eingangs ironisierte wieder in der Text) - ich fände eine irdischere Ergänzung der schönen Windlosigkeit passender.
Grüße
Franz


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