Zu spät

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
StefanPollotzky

Beitragvon StefanPollotzky » 24.02.2013, 00:40

Ich tappe durch die Straßen,
betäubt,
auf der Suche nach dir.
War an deinem Fenster.
Habe geklopft,
Doch niemand hat mir auf gemacht.
Jetzt schreibe ich dir.
Zu spät, ich weiß es.
Es ist immer zu spät,
und das ist gut so.
Zuletzt geändert von StefanPollotzky am 24.02.2013, 15:36, insgesamt 1-mal geändert.

Jürgen

Beitragvon Jürgen » 24.02.2013, 12:05

Hallo Stefan,

den Schluss find ich gut. Der regt mich zum Nachdenken an.

Der vorhergehende Teil überzeugt mich nicht so. Ich frage mich ob das Wort "tappe" passt für das, was du ausdrücken willst. Klingt eher positiv oder niedlich und nicht betäubt. Sind die Fehler Absicht?

Schöne Grüße

Jürgen

Niko

Beitragvon Niko » 24.02.2013, 12:06

also.......erstmal: willkjommen im salon, stefan!

irgendwie mag ich diesen text. und auch wiederum nicht.
mir gefällt die "leichtigkeit" der beschreibung eines zustandes. aber mich stört das ende, weil ich es widersinnig finde, das es gut ist, dass immer alles "zu spät" ist. für mich keine (emotionale) logik.
kleiner fehler: weises - weiß es

der letzte satz "und das ist gut so" ist einerseits ein ganz normaler satz. andererseits ist bei mir auf ewig mit der rede von klaus wowereit verbunden, wo er sagt: Ich bin schwul. und das ist auch gut so"

liebe grüße: niko


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