hi Klimperer,
na sowas, an amor und psyche habe ich gar nicht gedacht, passt aber doch auch hinein.
einer anekdote folgend, soll karl baedeker (herausgeber der reiseführer) beim besteigen des mailänder doms, alle 20 stufen eine erbse von der westen- in die hosentasche (oder wars umgekehrt?) gesteckt haben. die erbsen dann mit 20 multipliziert plus die reststufen ergaben dann die genaue stufenzahl für den reisenführer. so soll es zu 'erbsenzählen' als ausdruck für genauigkeit bis zur pedanterie gekommen sein.
ich habe aber auch ein wenig richtung aschenbrödel (märchensammlung der brüder grimm) geschielt ... so gesehen gehts auch darum, sich die 'guten' rauszupicken und dabei nicht allzu pingelig zu sein.
mit den kaffeebohnen wollte ich das ganze langsam in die realität des heute zurückholen, sie stehen auch ein wenig ambivalent für bitteren genuss.
die tage anzunehmen mit ihrem jeweiligen angebot und das beste daraus zu machen als maxime?
besten dank für deinen kommi und liebe grüße, poeta
hi Niko,
ich kann mit der gekürzten form, wie du sie vorschlägst auch gut leben. sie klingt ein bisschen lyrischer und offener, lässt dem/r leserIn mehr persönlichen spielraum. in der erbsen-bohnen-fassung klingt mehr leichtigkeit, ein schnoddrig-achselzuckend-lässiges sich fügen stärker an (finde ich).
vielleicht sollte ich die erbsen-bohnen-geschichte gesondert 'verwerten'? weiß nicht?
jedenfalls danke ich dir sehr für dein großes lob bezüglich des ersten abschnitts.
liebe grüße, poeta