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verlauf

Verfasst: 03.02.2013, 22:09
von Niko
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Verfasst: 04.02.2013, 18:57
von allerleirauh
hallo niko,

ich finde den text, abgesehen vom titel, der mir ein bisschen einfallslos erscheint, ziemlich gut.

ein paar fragen hätte ich dennoch.

strophe eins versucht, einem imaginären ort koordinaten zu geben, seine position, emotional-geographisch wenn man so will, zu bestimmen. zur beschreibung nutzt du die antonyme "beginn" - "ende" und "ufer" - "fluss". wäre es dann nicht nachvollziehbarer, statt "tiefe" "tal" zu nutzen?

strophe zwei mit "niemandsland" und "bestellte(m) feld" finde ich klasse. von mir aus könnte das gedicht dort enden.

ich kann nur schwer beschreiben, was mich an der dritten strophe stört. vielleicht das: sie gibt dem vorherigen, stillen, zarten eine (zu) eindeutige richtung. der gestillte durst taucht für mein gefühl zu wuchtig auf. und die städte?
hm, ich weiß nicht. wie bereits angedeutet. ich bräuchte ein solches "fazit" nicht.

lga

Verfasst: 05.02.2013, 20:51
von ecb
Die Anklänge sind so schön - begann, niemandsland, dann; welt, feld - und den "Verlauf" glaube ich auch sinngemäß nachvollziehen zu können, ich verstehe die "Städte" etwa als den Alltag des Zusammenlebens nach dem Zwischenreich der Verliebtheit, obwohl ich das Bild auch nicht sehr glücklich finde, ich dächte da eher an ein Haus. Auch der "gestillte durst" befriedigt mich nicht sonderlich, das ist ein wenig abgenutzt, und ihm sollte mindestens ein Bild vom Trinken vorausgegangen sein.

Aber der "Verlauf" der drei Strophen sollte wegen der Anklänge erhalten bleiben, denke ich. Vielleicht könntest du das Ganze noch ein wenig konkret-bildhafter gestalten, Niko, es hat wirklich Potential.

Liebe Grüße
Eva