Beitragvon allerleirauh » 04.02.2013, 18:57
hallo niko,
ich finde den text, abgesehen vom titel, der mir ein bisschen einfallslos erscheint, ziemlich gut.
ein paar fragen hätte ich dennoch.
strophe eins versucht, einem imaginären ort koordinaten zu geben, seine position, emotional-geographisch wenn man so will, zu bestimmen. zur beschreibung nutzt du die antonyme "beginn" - "ende" und "ufer" - "fluss". wäre es dann nicht nachvollziehbarer, statt "tiefe" "tal" zu nutzen?
strophe zwei mit "niemandsland" und "bestellte(m) feld" finde ich klasse. von mir aus könnte das gedicht dort enden.
ich kann nur schwer beschreiben, was mich an der dritten strophe stört. vielleicht das: sie gibt dem vorherigen, stillen, zarten eine (zu) eindeutige richtung. der gestillte durst taucht für mein gefühl zu wuchtig auf. und die städte?
hm, ich weiß nicht. wie bereits angedeutet. ich bräuchte ein solches "fazit" nicht.
lga