hallo in die runde, schönen sonntagmorgen euch allen!
was für eine tolle überraschung! hier hat sich gestern ja richtig was getan

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liebe birke,
ich bin gerade vom stöbern zurück, hab in ein paar deiner gedichte hineingelesen und vor allem deinen lit|block verschlungen: ein wunderbares frühstück! was soll ich sagen, es wundert mich kein bisschen, dass du dich so nahtlos in diesen kleinen text einfügen konntest, ging es mir bei deinen werken doch ganz ähnlich

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bleib noch ein bisschen da, ja! ich werde vor allem in meiner antwort an allerleirauh und scarlett noch zu
erklären versuchen, was du größtenteils schon erklärt hast. ein herzliches dankeschön nimm aber jetzt gleich mit, ich freue mich sehr über deinen besuch.
liebe eva,
auch dir ein danke für deinen beitrag, es freut mich, dass dus gern gelesen und dem gefühl nachgspürt hast

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liebe scarlett, liebe allerleirauh,
da sich eure komms weitgehend überlagern (wenn ichs richtig verstanden habe), erlaubt mir euch gemeinsam zu antworten.
der titel:
ich fürchte, dass ich mich von ihm nicht trennen mag. ich möchte ihn genauso gelesen wissen, wie birke es angedeutet hat. das bruchstückhafte, ausgesparte ist dabei das wesentliche: eine liebesererkläreung, in der liebe zu ergänzen ist. ich kann schon nachvollziehen, dass die wiederholung dem einen oder der anderen zuviel ist, ich glaube, sie aber zu brauchen, wenn der text in meinem sinne aufgehen soll, gedacht als eine sich selbst erklärende schleife, die das umhüllt, was wesentlich ist, ohne es zu benennen.
worin das sperrige der dritten strophe bestehen könnte, habe ich jetzt lange nachgedacht. allerleirauh, du sprichst auch von dissonanz, da denke ich an die häufung der z(isch)-laute, über die ich mir schon beim erstellen des textes gedanken gemacht habe. ich bin (für mich) zu dem schluss gelangt, dass es sich durch die weichen vokale/zwielaute "äu", "ei", "ö" wie ein flüstern liest, das ja inhaltlich zum "zugehörig" schon passt.
von dir, scarlett, kommt ein ganz anderer vorstoß: um die stelle zu "entsperren" schlägst du vor das substantivierte verb wieder in ausgangslage zu bringen + einen anderen zeilenumbruch (wie der aussehen mag?)
ich hab auch darüber nachgedacht, meinst du das ungefähr so?
im Säumen und Zögern verweilen
im Zweiatmen zugehörigich krieg n dieser variante nicht recht die kurve zum anfang:
erklärt sich...
im Säumen und Zögern verweilen
im Zweiatem zugehörigich würde es gern so gelesen wissen:
erklärt sich
im Säumen und Zögern
(im) Verweilen im Zweiatem
zugehörigfür zugehörig eine eigene zeile, weil es mir ums zu
hören ging.
interessant ist, dass ich selbst in dieser versgruppe den "Zweiatem" (vom wort her) als sperrig empfand, aber keine bessere umschreibung finden konnte.
so, nun ja, ich hab hier versucht zu
erklären, wie ich zu dem gekommen bin, was ihr oben vorfindet, das heißt nicht, dass es so bleiben muss. ich bin allerdings von der notwendigkeit einer änderung auch noch nicht überzeugt, möchte aber nicht, dass der eindruck entsteht, ich würde eure anregungen in den wind schlagen, sie sind mir sehr wertvoll, vor allem da, wo ich mit betriebsblinheit geschlagen bin, was man ja nie ausschließen kann.
so, ihr lieben, ich komme an den anfang zurück, wünsche euch einen schönen sonntag und danke herzlich für die aufmerksamkeit, die ihr meinem text und mir geschenkt habt.
liebe grüße, poeta