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glück

Verfasst: 20.01.2013, 12:06
von Klimperer
kurzes einsilbiges wort
wie luft
kürzer als erde
kühler als feuer

wasser
einer fata morgana

Verfasst: 24.01.2013, 18:19
von Mucki
Hola Carlos,

ich grabe mich gerade durch noch nicht kommentierte Texte von dir. ,-)

Die ersten drei Zeilen empfinde ich als obsolet. Sie enthalten keine sinnreiche Aussage für mich, sind leer.
Währenddessen "wasser einer fata morgana" schon interessanter ist. Doch dies ist ein getrübtes Glück, ein Trugbild bzw. Luftspiegelung in der Wüste, somit ein recht kurzes Glück, welches dann zur herben Enttäuschung wird.
Mir ist schon klar, dass du mit den Vorzeilen zwei weitere Elemente miteinbeziehst (wobei das Feuer fehlt), doch der inhaltliche Kontext fehlt mir hier.

Saludos
Gabriella

Verfasst: 24.01.2013, 19:27
von Klimperer
Hola Gabriela,

Ich wusste, dass ein Element fehlt, ich ahnte es, aber, es ist kein Scherz, an Feuer dachte ich nicht.

Schön, dass du diese Erwähnung der Elemente erkannt hast.

Dieses kleine Gedicht empfinde ich als eine der besten Sachen, die ich geschrieben habe.

Ich vergleiche das kurze Wort, so kurz, so klein, so einsilbig mit Luft ... Kürzer als Erde. Und der Schlussvers, den du gut findest: Wasser einer Fata Morgana.

Damit drücke ich eindeutig aus, wie kurz, wie trügerisch das Glück ist. Ist es nicht so?

Ich danke dir sehr für dein Interesse, für deine Arbeit.

Carlos

Verfasst: 24.01.2013, 19:59
von Mucki
Hola Carlos,
Klimperer hat geschrieben:Damit drücke ich eindeutig aus, wie kurz, wie trügerisch das Glück ist. Ist es nicht so?

ok, wenn man quer um die Ecke denkt.
Dann bau das vierte Element doch noch ein, z.B. so?

kurzes einsilbiges wort <-- hier das "w" auch klein schreiben konsequenterweise

wie luft

kürzer als erde

kühler als feuer


wasser

einer fata morgana




Saludos
Gabriella

Verfasst: 26.01.2013, 00:49
von Klimperer
Ich übernehme es, ohne Kommentar.

Danke!