Hallo Niko,
lieber nifl......wieder in bekannt bissiger manier.ich kann dazu nur sagen, dass es manchmal hilfreich ist, den blick von seiner eigenen app auf eher allgemeinere sichtweisen auszuweiten. nicht immer alles so arg persönlich nehmen. der kosmos ist größer als ICH. versuchs mal, ich bin überzeugt, dass du das schaffst, wenn du es nur zulassen willst.
ich kann gerne punkt für punkt auf deine kritik eingehen, doch das ist für mich vergebene liebesmühe, weil ich den eindruck habe, dass du ohnehin nur das verstehen möchtest, was dir entgegen kommt.
nö, nifl,
ich spreche dir einfach das lyrik-gen ab. deine kommentare zeigen, dass du FÜR MICH keinerlei sensibilität für spracheinsatz in der lyrik hast. ist auch ok. du schreibst ja auch keine lyrik. aber ich weigere mich fortan, zu deinen indiskutablen kommentaren stellung zu nehmen.
Aha. Du merkst aber schon, dass du reichlich unverschämt bist und persönlich wirst, obwohl es hier um deinen Text geht, oder? Da wir das schon öfter hatten, wohl nicht.

Kannst du mir bitte kurz das Ergebnis meines Gentests mitteilen, nicht dass mir auch die nötigen Voraussetzungen fehlen, um das app-ochale Werk zu kritisieren.
Hallo Gabriella,
Wer sich nur vorm Computer, in virtuellen Welten aufhält, vereinsamt.
Wer in seinem Handy googelt oder Siri befragt mit seinem iPhone, statt in einer Bibliothek zu recherchieren, hat keine Kontakte.
Wer keinen Menschen nach dem Weg fragt, sondern sein Navi, ... etc. etc. etc.
Damit verknüpft sind interessante Fragen, die die neuen Möglichkeiten sicher aufwerfen, die und denen man sich stellen kann und muss. Aber ich glaube nicht, dass man sie in so eine einfache Gleichung stecken kann.
Letzt hat eine ältere Frau erzählt, wie froh ihre Mutter (!) ist, dass sie noch jeden Tag ihre emails schreiben kann und so in Kontakt bleiben und übers Internet etwas von der Welt mitbekommt.
Hat man in Bibliotheken wirklich Kontakt zu Menschen, der einen vor der Einsamkeit bewahrt? Und vor den Navis schaute man in die Straßenkarten?
Auch handelt es sich bei den im Gedicht aufgezeigten Fragen um reine Wissensfragen und nicht um Fragen, denen man sich stellen müsste. Da hat man sich schon immer nach außen gewandt und nachgelesen. Und dass die leichtere Verfügbarkeit von Antworten impliziert, und zwar nicht nur für LIch, sondern als "man"-Beobachtung, dass es darüberhinaus dann keine Fragen mehr gibt, sehe ich einfach nicht.
Liebe Grüße
Flora