Beitragvon Mucki » 22.12.2012, 18:42
Hallo Amanita,
ich habe das jetzt schon oft gelesen und jedes Mal stolpere ich über die erste und die letzte Strophe.
Das hier bitterarme Verhältnisse vorherrschen, geht gut aus deinen Zeilen hervor.
Meine Idee wäre, hier genau diese Strophen rauszunehmen, die vorletzte Strophe an den Vortext dranzuhängen und den Titel in "gezeichnet" zu ändern, also so:
gezeichnet
linien
gerissen
fälteln die wände vor deiner stirn
papierdünn
ja sie strangulieren
dein denken zu einer scherbe
in der brotdose morgen
wenn das geld
ohne ofen verbrennt
und magere kohlestriche
auf deine hand reibt
kannst du kein
aquarell in den nebel malen
Vermutlich ist dir mein Vorschlag zu radikal, aber das waren meine Gedanken zu deinen Zeilen, vllt. eine Anregung für dich. ,-)
Saludos
Gabriella