Auf dem Weg
Morgenmüde die Wortschatztruhe aufbrechen –
mit meinem Buchstabenbesteck
ein paar Happen kapern,
in die kunstlederne Handtasche damit
und saubergedacht, gedankengeduscht
zum Regionalexpress hasten.
Mancher liest diese Zeitung (laut),
die ständig Ohrfeigen verteilt
ich lese Trauben aus meiner Tupperdose –
und twittere die Wortkerne in die Gegend
bekomme orthografisch nicht-korrekte Antwort
egal, müdesam schwerfällig steige ich aus
wandere durch meine stummen Gassen
(ist das noch echtes Gaslicht hier?)
und sammle abgeworfene Silben.
Das Hellwerden genieße ich immer so.
Wenn die Sonne in Worte sticht und neue gebiert.
Auf dem Weg
Hallo Amanita,
mir gefällt dein Gedicht sehr gut. Als Leser kann ich da fein mitgehen. Viele Bilder hab ich da vor Augen.
Auch sind dir originelle Wortkompositionen gelungen.
Einzig das "müdesam" würde ich überdenken und ob es die letzten beiden Zeilen braucht. Sie wirken ein wenig angehängt auf mich.
Ansonsten hab ich das sehr gern gelesen.
Saludos
Gabriella
mir gefällt dein Gedicht sehr gut. Als Leser kann ich da fein mitgehen. Viele Bilder hab ich da vor Augen.
Auch sind dir originelle Wortkompositionen gelungen.
Einzig das "müdesam" würde ich überdenken und ob es die letzten beiden Zeilen braucht. Sie wirken ein wenig angehängt auf mich.
Ansonsten hab ich das sehr gern gelesen.
Saludos
Gabriella
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