es treibt mich auszuschütten
Verfasst: 20.11.2012, 17:46
Endfassung:
es treibt mich auszuschütten
dieses lebensgesicht
gut genug vor augen
diesen holprigen weg
mit seinen kantigen worten
dieses steinige gefüge
wie sie sich gehörig darin fühlen
diese unerklärliche weltangst
wie sie sich in mich rüttelt
doch was bin ich denn
ohne sie - ohne diese bergende
umdunkelnde hand
die ich in meine nehme
friedlich ist sie nicht
dennoch mir besänftigende
lebensschale
aus der ich schöpfe
das verlorene auszuschütten
Alternativversion:
es treibt mich auszuschütten
was bin ich denn
ohne diese bergende
umdunkelnde hand
friedlich ist sie nicht
doch mir besänftigende
lebensschale
aus der ich schöpfe
das verlorene auszuschütten
Originalversion:
es treibt mich auszuschütten
mein erleben
mag der weg auch holprig
die worte steinig werden
wie das gefüge
in welches sie sich gehörig fühlen
wie die weltangst
sich plötzlich in mich rüttelt
unerklärlich
quälend mir den schlaf raubt
stürme in der nacht
was bin ich denn
ohne diese bergende
umdunkelnde hand
friedlich ist sie nicht
doch mir besänftigende
lebensschale
aus der ich schöpfe
das verlorene auszuschütten
mein bewusstsein
zum erwachen zu lenken
in dieses lebensgesicht
gut genug vor augen
mag ich meinen koffer
füllen mit leichtem gepäck