ursprünglich stand hier eine Kopie von einigen Ferdi-Gedichten. Ein Tastenfehler beim "Einfügen" - Nur der letzte Teil sollte eingestellt werden:
nach Gedichten von Ferdi, die mir sehr gut gefallen haben, habe ich versucht, eine - meiner inhaltlichen Ebene entsprechende - Weiterentwicklung zu finden.
eine Hommage an die Kiesel Ferdis ...
Die junge Rosa, des Henkers Kind,
fand keine Ruhe, seit ihr der Wind
von fern und nah das zugetragen
was Kinder besser nicht erfragen.
Doch des Henkers jüngste Blüte
Blühte hell und sie erglühte,
als sie zum ersten Mal verstand
was alle wussten, in diesem Land.
So klar der Blick, so rein das Kleid
So schön der Wuchs, die Augenweid
Des Prinzen dürft sie sich wähnen
Glaubt die Maid und muss sich zähmen
Nichts wird geschehen, sieht sie nun,
es bleibt ihr ödes, leeres Tun,
des Frühlings Sprossen wird sie binden,
des Herbstes Früchte wird sie finden
Des Jahres Lauf wird sie mit Trauer
Abzählen an der Tage Dauer
Sie wird sich mit der schalen Frucht
Der Jungfer freuen, die das sucht,
was andre leben, leiden, hoffen
ihr steht bald keine Tür mehr offen.
Drum kehrt sie um, geht in die Kammer
Wo sie im langen Schlaf vergisst,
den Jammer.
Rosa, des Henkers Kind
Hallo Renée,
hast du das mit ferdi besprochen? Aber auch dann wäre zumindest ein Hinweis wichtig, wer der Verfasser welcher Zeilen ist und ev. ein Link zu den Originaltexten.
Soll ich es ins Intertextuelle verschieben?
Liebe Grüße
Flora
hast du das mit ferdi besprochen? Aber auch dann wäre zumindest ein Hinweis wichtig, wer der Verfasser welcher Zeilen ist und ev. ein Link zu den Originaltexten.
Soll ich es ins Intertextuelle verschieben?
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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