Beitragvon scarlett » 09.10.2012, 20:23
oh, liebe di, deine "metamorphosen" gedeihen ja prächtig.
auch dieses hier spinnt in feinen bildern eine geschichte, der man nachspüren kann, die viel mehr offen lässt als sie offenbar.
wer hat das wortgemälde angefertigt? und mit welchem zweck?
soll es einer erinnerung dienen, einer erinnerung an eine zeit, die vergangen ist?
der zugehörige klang ist ins eis gezogen- verstummt? oder konserviert?
mir gefällt, wie du hier optisches und akkustisches verbindest, und in dem übergeordneten "verse" zusammenführst, verse sind ja worte plus rhythmus, darauf ließe sich gut spazieren - und das statische /gemälde/ trägt ja auch noch immer sonne. aber das "beinah" lässt dann wieder alles unsicher erscheinen, zerbrechlich - wie das eis, in dem der schwanengesang gefangen ist.
und über die schwäne ließe sich jetzt noch lang philosophieren, der bezug zu strittmatters wunderbarem gedicht liegt auch noch auf der hand ...
ein für mich sehr schönes gedicht über die fragilität jeder beziehung- das unaufdringlich daher kommt und umso tiefer blicken lässt, wenn man denn nur bereit dazu ist, den bildern nachzuspüren.
ich bin gespannt auf die fortsetzungen ...
bisous,
deine mo