Hallo Eva,
für mich hat es keinen rein negativen Klang, eher einen erkennenden, annehmenden, ein kleines Seufzen und eine Spur Erstaunen. Vermutlich trägt das Blinzeln für mich hier eine Leichtigkeit hinein, die mich auch die erste Zeile nicht verbittert lesen lässt, obwohl sich das sicher auch als eine Leseweise anbietet.
Das Eintreten sehe ich daher auch unabhängig davon, was für ein Ereignis, Moment diesen Zustand auslöst, gut oder schlecht, wie das Leben dann aussieht, wie es sich zeigt. Es tritt ein, der Schwebemoment der Möglichkeit, des Blinzelns, des Innehaltens auf der Schwelle, des Anschauenkönnens, der Distanzierung von sich selbst, vom Leben, wird aufgehoben und damit bleibt nichts (anderes) mehr übrig (zu tun). Schön auch, dass man es auch so lesen kann, dass alle Bestandteile, alle "Elemente" wieder an ihren Platz gefunden haben, etwas wieder "ganz" wurde. Aber es ist dann, wie es ist.
So sieht es also aus. Und alle anderen Alternativen sind restlos verloren.
So ungefähr würde ich wohl lesen (wollen .-)) . Vielleicht kommt aber auch über mich noch eine andere Einsicht.

Auf jeden Fall wieder gern gelesen.
Liebe Grüße
Flora