Seite 1 von 1
noch
Verfasst: 03.10.2012, 13:08
von Niko
noch hängt das meiste laub
am leben
es ist noch
nicht kalt genug zum sterben
was macht der wind
wenn er schläft
hinter glas gelassen
freue ich mich
auf stürmische zeiten
papier ist ungeduldig
und in meinem kopf
tanzen die blätter schon
.
Verfasst: 03.10.2012, 16:43
von Mucki
Hallo Niko,
dein Herbstgedicht gefällt mir gut. Es ist bildhaft und voller Bewegung.
Das "schon" am Schluss würde ich evtl. vor "die blätter" setzen, einfach nur aus klanglichen Gründen.
Sterben des Laubes. Hm. Es stirbt ja eigentlich nicht, sondern tritt ein in den Kreislauf, wird zu Humus, etc.
Aber das nur am Rande. Ich weiß ja, wie du es meinst.
Saludos
Gabriella
Verfasst: 04.10.2012, 08:06
von ecb
Oh ja, der Herbst hat seinen Reiz, solange man sich noch sicher fühlt ...
Liebe Grüße
Eva