Beitragvon ecb » 25.09.2012, 14:35
Es tut mir ja leid, wenn ich jetzt völlig daneben liege, Amanita, aber gleich vom ersten Lesen an habe ich eine Athmosphäre mit dem Gedicht verbunden, wie sie sich in den seit geraumer Zeit im Schwange befindlichen Mittelalterromanen mitteilt. Ich habe es mal mit Avalon von Marion Zimmer und mit einem Roman von Gordon versucht, darauf beschränken sich meine eigenen Kenntnisse des Genres, aber sie werden ja in vielen Foren ständig diskutiert und zum Vorbild für eigene Texte genommen. Ich will dir da wohlgemerkt überhaupt nichts unterstellen, aber ich fühlte mich durch dein Gedicht einfach unmittelbar dran erinnert - Muhme, Raben, Essenzen, Pest usw.
Unterstützt wird dieser Eindruck auch durch die Form, die nun wirklich etwas von romantischen Balladen hat.
Wenn du eine aktuelle Gesellschaftskritik beabsichtigt hast, so wird meiner Meinung nach leider durch diese beiden Elemente - Athmosphäre, Form - eher davon abgelenkt, so geht es mir jedenfalls.
Kann dir dazu leider im Moment nix anderes sagen, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Liebe Grüße
Eva