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anhöhen
Verfasst: 07.09.2012, 19:52
von ecb
was will ich noch hier
loswerden
den fisch
das blatt
das angesicht
das nicht
was suche ich
ein lied
die tür
hinaus
aus diesem flachen land
ohne fernsicht, abgeschliffen
von eisigen massen
hier und da ein wenig
geröll, geschiebe
Verfasst: 10.09.2012, 08:02
von Gerda
Liebe Eva,
ich denke, dass ich erahne, was du beschreibst, aber zu allgemein deutbar erscheint mir dein Text, als dass er mich so richtig packte.
Es handelt sich um einen Text, in dem Heimatlosigkleit thematisiert wird.
Es muss eine öde Gegend sein, die das Lyrich entweder draußen vorfindet oder aber in sich selbst. So kann diese Heimatlosigkeit auch bedeuten, dass es geistig nicht recht vorwärts geht; Lyrich sich vielleicht selbst im Weg steht, was schon mit der Fragestellung zu Beginn offensichtlich wird. Da ist jemand noch ganz und gar unentschieden.
Dein Text geht auch optisch einen Grat entlang. Die Aufzählung jener Dinge, an denen Lyrich sich vielleicht selbst darüber klar werden möchte, wohin der Weg führen mag, ist sehr schlank gesetzt. Ich fühle mich meist eingeengt, bei Texten, wo es häufig geschieht, dass für einzelne Begriffe eine ganze Zeile verwendet wird. Es ist ja immer auch der Zeigefinger im Spiel.
Liebe Grüße
Gerda
Verfasst: 11.09.2012, 18:38
von ecb
Möglich, ja - obwohl ich es mit der neuen Modebefindlichkeit um den Begriff "Heimat" herum eher nicht habe, aber sei´s drum. Dankend zur Kenntnis genommen, auch deine weitere Kritik, Gerda.
LG Eva

Verfasst: 14.09.2012, 14:14
von Timo
Hallo ecb,
für mich ist es nur eine Aufzählung von Dingen, die nicht unbedingt lyrischen Charakter haben.
Herzlichst
Timo
Verfasst: 14.09.2012, 22:55
von pjesma
...ähem, welche dinge haben einen "lyrischen charakter"?
fragt blauäugig, schwarzen auges,
pjesma
Verfasst: 16.09.2012, 14:31
von ecb
Timo hat geschrieben:Hallo ecb,
für mich ist es nur eine Aufzählung von Dingen, die nicht unbedingt lyrischen Charakter haben.
Herzlichst
Timo
Ja. Weiß ich auch nicht, was ich dazu sagen soll.