Ach Friedrich ...
Verfasst: 31.08.2012, 08:04
ach, friedrich …
Elise Lensing in den Mund gelegt
raum gab ich dir zeit ihn zu nutzen
doch stahlen trübsinn und melancholie
dir inspiration und gedanken
die muse andernorts, huste dir was
klagtest du über elende worte
die das papier nicht lohnten
das dauerte mich jedoch zerrte es
auch an der liebe und lähmte das leben
dein dichterlos - du nicht zu trösten
weder mein busen noch mein schoß
scheuchten die langen schatten - fort
gingst du - und jahre später in wien
dann endlich dramen, gedichte
„von zweigen löst sich nun gereift“
„… ein herbsttag wie ich keinen sah
die luft ist still als atmete man kaum“ -
die früchte dessen was auch ich gehegt
worauf ich baute lassen mich jubeln
nur selten packen mich zweifel
beständig mein mut doch reicht er nicht
mich dir ganz und gar zu versagen
wer bist du wirklich – du – der
mich in seine nähe zwingt trotz ferne
wo schlaf mich flieht nur die
minuten kostbar sind im wachen sein
obwohl mich wenig hoffen macht
wand an wand liegen welten dazwischen …
©GJ1994-20070908
Diesen alten Text habe ich mal eingestellt, weil mich das Thema, aus Liebe nicht schlafen zu wollen auch damals schon gereizt hat... siehe insonnia
Elise Lensing in den Mund gelegt
raum gab ich dir zeit ihn zu nutzen
doch stahlen trübsinn und melancholie
dir inspiration und gedanken
die muse andernorts, huste dir was
klagtest du über elende worte
die das papier nicht lohnten
das dauerte mich jedoch zerrte es
auch an der liebe und lähmte das leben
dein dichterlos - du nicht zu trösten
weder mein busen noch mein schoß
scheuchten die langen schatten - fort
gingst du - und jahre später in wien
dann endlich dramen, gedichte
„von zweigen löst sich nun gereift“
„… ein herbsttag wie ich keinen sah
die luft ist still als atmete man kaum“ -
die früchte dessen was auch ich gehegt
worauf ich baute lassen mich jubeln
nur selten packen mich zweifel
beständig mein mut doch reicht er nicht
mich dir ganz und gar zu versagen
wer bist du wirklich – du – der
mich in seine nähe zwingt trotz ferne
wo schlaf mich flieht nur die
minuten kostbar sind im wachen sein
obwohl mich wenig hoffen macht
wand an wand liegen welten dazwischen …
©GJ1994-20070908
Diesen alten Text habe ich mal eingestellt, weil mich das Thema, aus Liebe nicht schlafen zu wollen auch damals schon gereizt hat... siehe insonnia
