Gerda hat geschrieben:M o s a i k
brüchig noch
träume nicht abgefedert
im fallen aufgefangen
später Sonnenaufgang
(dj08/12)
Mir gefällt dieser erste Vers, obwohl er mir relativ fremd ist. Aber ich kann diese andere "Lebensart" nachvollziehen, und möchte vielleicht mitgehen, mit diesem Tennis spielenden lyrICH, Die Haltung, die dahinter steckt, ruft eine biegsame, sportliche Erscheinung vors Auge.
Auch der frühe Morgen, das erste Aufwachen, später Sonnenaufgang: im Sommer sind das dann die allerersten Morgenstunden ...
Gerda hat geschrieben:morgentau verheißung
für weitere mosaiksteinchen
vergangenes zum leben erwecken
erwachsen sind wir noch kinder
glücksglaube stillt unseren hunger
©GJ20120806
und ... zu meiner Überraschung stelle ich nun fest, dass ich ebenfalls Probleme mit dieser Aneinanderreihung von Empfindungen und Bildern habe:
willst du etwa Folgendes ausdrücken: ??
Morgentau verheißt Mosaiksteinchen
weitere (es gab schon welche)
diese Steinchen erwecken Vergangenes zu neuem Leben
und im Erwachsenen tut sich Kinderglaube, kindliche Freude auf,
und der Hunger wird davon gestillt...
Diese zweite Strophe finde ich sehr interessant, aber meinem EMpfinden nach stimmt etwas nicht.
Die Stelle, die ich problematisch finde, ist folgende:
morgentau verheißung
für weitere Mosaiksteinen
vergangenes zum leben erwecken
ich finde zB "Verheißung ... für" ... grammat. nicht korrekt und die gesamte Stelle "holperig".
Du hast an anderer Stelle wesentlich feinere Spracharbeit ....
"Verheißung für" stelle ich hiermit zur Debatte ... denn mein Deutsch ist, wie Ihr wißt, eine Art wiederbelebtes Idiom, das in den letzten vierzig Jahren hauptsächlich im 19. Jh. unterwegs war...
liebe Grüße
Renée