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Heimkehr

Verfasst: 11.07.2012, 12:21
von Xanthippe
Wer verzeiht dir die Endlichkeit
wenn du heimkehrst
All die falschen Töne im richtigen Lied
Das Vergeben das nur scheinbar
hinter dem Lachen steckte
steckt fest und du
mittendrin

Die Erinnerung verlieren
das könnte dich retten
denkst du. Alles vergessen
und ganz neu anfangen
Aber dein Körper erinnert sich
an all die Gedanken
die du dir aus dem Kopf
geschlagen hast.

Zweite Version (in der das Große klein geworden ist)

Wer verzeiht dir die Endlichkeit
wenn du heimkehrst
All die falschen Töne im richtigen Lied
Das Vergeben das nur scheinbar
hinter dem Lachen steckte
steckt fest und du
mittendrin

Die Erinnerung verlieren
das könnte dich retten
denkst du alles vergessen
und ganz neu anfangen
Aber dein Körper erinnert sich
an all die Gedanken
die du dir aus dem Kopf
geschlagen hast.

Verfasst: 11.07.2012, 17:46
von Mucki
Hallo Xanthi,

ich finde mich in deinen Zeilen so wieder, sie sprechen direkt zu mir.
Zuerst dachte ich kurz, dass du evtl. hinter "erinnert sich" enden könntest, aber es passt schon.

Liebe Grüße
Gabi

Verfasst: 12.07.2012, 08:36
von scarlett
das klingt mir bitter, liebe xanthi, aber gut gewebt ist es allemal.

ja, wer verzeiht?

aber sag, wieso ist das "und" mitten im vers groß geschrieben?
ein versehen? absicht? - die ich nicht durchschaue?

kompliment!

lg
scarlett

Verfasst: 12.07.2012, 08:39
von Xanthippe
Danke erstmal Gabi und Scarlett.
Zu Deiner Frage Scarlett. Da ist ein Punkt vor dem Und. Weil ich aber keine Satzzeichen im Gedicht habe, sieht man ihr nur aufgrund der Großschreibung.
Xanthi

Verfasst: 12.07.2012, 08:40
von scarlett
aha.

na gut.

Verfasst: 12.07.2012, 08:43
von Xanthippe
meinst du, man (ich!) sollte das lassen?
bei formalen dingen bin ich wirklich immer noch sehr unsicher.
irgendwie gefiel es mir und leuchtete ein, aber vielleicht ist es wirklich überflüssig und nur verwirrend.

Verfasst: 12.07.2012, 08:50
von scarlett
ich denke ja, xanthi, aber ich werde mich heut abend nochmal melden ...
muss jetzt arbeiten gehn.

lg

Verfasst: 12.07.2012, 09:03
von birke
Starker Text, Xanthi, kommt eindringlich rüber, Kompliment!

Noch etwas fiel mir aber auf - ist es Absicht, dass du die Pronomen (Dir, Du) in der ersten Strophe groß schreibst, in der zweiten aber klein? Die erste Strophe wirkt so auf mich recht sperrig - ja, auch durch das großgeschriebene "Und", das ich wohl auch eher hier klein schreiben würde.

Liebe Grüße
Diana

Verfasst: 12.07.2012, 10:27
von Xanthippe
Danke Diana,
nein, die Groß-bzw. Kleinschreibung ist in diesem Fall wirklich reine Flüchtigkeit. Ich geh jetzt mal alles verkleinern. Mal sehen, wie es dann wirkt.
Xanthi

Verfasst: 12.07.2012, 10:49
von birke
:daumen:
Liebe Grüße
Diana

Verfasst: 12.07.2012, 13:47
von Amanita
Ja, so finde ich es auch besser!

Verfasst: 13.07.2012, 06:15
von scarlett
besser so, ich meine, die zweite version, xanthi.

stünde da wirklich ein punkt vor dem "und", wär es was anders, es entstünde eine spannung, so aber ist mir der sinn dahinter nicht erkennbar. es ist verwirrend.

lg
scarlett

Verfasst: 13.07.2012, 09:13
von Xanthippe
also doch den Punkt?
Geht vielleicht etwas verloren, so einfach vereinheitlicht?
Ich mach jetzt auch noch eine Version mit Interpunktion.
Danke erstmal für eure Rückmeldungen.

Xanthi

Verfasst: 13.07.2012, 09:51
von birke
Hallo Xanthi, also, ich lese deinen Text ohne Interpunktion lieber - zum einen fließt er für mich mehr - und zum anderen ergeben sich zum Teil noch weitergehende Lesarten - zB hier:

"(...) steckt fest und du"

oder auch hier

"denkst du alles vergessen"

Oder aber man spielt noch mehr mit der Interpunktion, das fände ich dann auch wieder reizvoll, bspw:

"steckt fest. Und du.
Mittendrin."

oder

"denkst du. Alles. Vergessen"

Nur so ein Gedanke. :smile:

Aber das ist nun ganz und gar deine Sache, wie du den Text gelesen und verstanden wissen möchtest. :smile:

Herzlich,
Diana