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himmelsrichtung
Verfasst: 11.07.2012, 08:13
von ecb
für sich für mich für dich gleiten
in schwebenden schritten
wir geister im leben umher schwer
wie luft auf der großen waage
im treibrad mit einem
träumer inmitten
Verfasst: 11.07.2012, 19:30
von birke
oh, das ist wunderbar luftig und träumerisch!
und leicht - trotz des "schwer" in der dritten zeile, das dem text doch tiefgang verleiht.
wobei für mich das "gleiten" und "schwebend" fast etwas doppelt gemoppelt scheint ...
und an das "geister" will sich mir beim lesen immer ein "n" anhängen ...
die letzten beiden zeilen - toll!
liebe grüße
diana
Verfasst: 12.07.2012, 13:58
von ecb
Da ist was dran, aber ganz ohne zweite Zeile

hatte da etwas vor Augen,
ein Pina Bausch-Balett. Und das mit dem "geister" oder "geistern" - soll ruhig ein wenig zum Stutzen sein, denke ich.
Vielen Dank für´s aufmerksame Lesen, Diana

Verfasst: 12.07.2012, 14:42
von Mucki
Hallo Eva,
es ist liest sich sehr schön, sehr leicht.
Bei "wir geister" habe ich, wie Diana, auch automatisch ein "n" hinter "geister" mitgelesen, aber auch "geister" für sich allein. Ich finde das gerade gut, dass man es auf beide Weisen lesen kann.
Liebe Grüße
Gabi
Verfasst: 12.07.2012, 15:02
von Amanita
Hallo Eva, ich muss zugeben, dass ich mit der dritten Zeile große Schwierigkeiten habe, vor allem wegen des schwer. Dass im "leichten" Text etwas Kontrapunktisches verborgen sein kann, okay; aber warum ausgerechnet hier? Man stockt ja eigentlich genug bei wir geister (sucht ein Verb und will ein geistern draus machen :) - nur warum sind geister hier schwer?
Verfasst: 12.07.2012, 16:02
von ecb
schwer ... wie luft - doch, doch

danke euch, ich finde es immer wieder Klasse, wie man für Leser alle Details noch einmal überprüfen muß

LG Eva