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mich festhalten

Verfasst: 21.05.2012, 22:39
von Niko



mich festhalten

für eine unbekannte nachwelt
hoffen auf haftung
nur eines gedankens
in einem fremden kopf

und das schlimmste
nie wissen




.

Verfasst: 23.05.2012, 09:50
von Eule
Klingt wie ein kleiner Seufzer aus der Welt der Traumgedanken. Das lI versuchst, den Gefühlen Worte zu geben und das gelingt ihm in diesem kurzen Text sehr authentisch und gut.

Verfasst: 23.05.2012, 09:52
von leonie
Lieber Niko,

ich lese den Wunsch nach Spuren, die von einem bleiben. Kann ich sehr gut nachvollziehen!

Liebe Grüße

leonie

Verfasst: 23.05.2012, 17:59
von Mucki
Hi Niko,

der erste Teil ist klar, der Wunsch des LI, etwas zu hinterlassen.

Doch hier
Niko hat geschrieben:und das schlimmste
nie wissen

frage ich mich, ob sich das auch auf das "mich festhalten" bezieht, im Sinne von Spuren hinterlassen:
dann wäre es das Schlimmste für das LI, nach seinem Tod nichts hinterlassen zu haben, selbst in fremden Köpfen nicht.

Man kann es aber auch anders lesen:
im Sinne von: Schlimmes, was die Zukunft für das LI bringen könnte, nie zu wissen. Z.B. Schicksalsschläge, Krankheit, etc. Oder hast du es absichtlich so offen gelassen?

Liebe Grüße
Gabi

Verfasst: 23.05.2012, 19:28
von Niko
ja, gabriella, das war schon so gewollt. mag der leser darin finden, was er sucht. ;-)

danke euch allen für die positive resonanz!

liebe grüße: niko