der prozess
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Niko
der prozess
es sind die blätter
die mich schicken
die verstaubten gefäße und
die versteinerte dauer einer offenbarung
die augen auftat
und mehr noch verschloss
es sind die blätter
krausbraunrot und moderadrig
sie schicken mich
zu den abfallkörben
vor meinem haus
die niemand abholen will
und zu dem zugeschütteten brunnen
aus dem ich immer noch trinke
.
.
Hallo Niko,
ich gestehe freimütig, dass sich mir nicht erschließt, worum es in deinem Gedicht geht.
Doch da ist es etwas, das auf mich überspringt. Diese faszinierende Stimmung, auf mich wirkt sie fast sakral, berührt mich, macht etwas mit mir. "die versteinerte dauer einer offenbarung" ist so eine Formulierung, die ich brilliant finde.
Ich glaube, dass es hier um eine Hoffnung des LI geht und um einen inneren Antrieb, der das LI immer wieder dazu auffordert, nicht aufzugeben.
Liebe Grüße
Gabi
ich gestehe freimütig, dass sich mir nicht erschließt, worum es in deinem Gedicht geht.
Doch da ist es etwas, das auf mich überspringt. Diese faszinierende Stimmung, auf mich wirkt sie fast sakral, berührt mich, macht etwas mit mir. "die versteinerte dauer einer offenbarung" ist so eine Formulierung, die ich brilliant finde.
Ich glaube, dass es hier um eine Hoffnung des LI geht und um einen inneren Antrieb, der das LI immer wieder dazu auffordert, nicht aufzugeben.
Liebe Grüße
Gabi
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