ihr lieben,
so, da bin ich wieder, erholt und hoffentlich wieder frei, gedanklich, und emotional genesen, um mich den wirklich wichtigen dingen des lebens zu widmen ...
ich habe eure anmerkungen mit großem interesse gelesen und muss sagen, wiewohl ich alle einwände verstehe und mittlerweile selbst einiges kritisch sehe an diesem text, wird er wohl weiterhin so bleiben - zumindest bis ich definitiv klar sehe in dieser beziehung; heißt: ob ich diese linie in meiner lyrik weiter verfolgen will oder nicht.
angelehnt in dieser art zu schreiben, hab ich mich - ich gebs zu und hoffe, dass das jetzt nicht zu vermessen klingt, an marica bodrozic, deren lange prosagedichte mir äußerst gut gefallen. natürlich wollte und will ich nicht "kopieren", also habe ich versucht, eine eigene linie zu finden, was mir aber offensichtlich noch nicht so ganz gelingen wollte ...
was die pünktchen in der überschrift anbelangt, das ist unglücklich von mir so gewählt, es gibt bisher drei texte eines angedachten zyklus´, die ich unter das motto gestellt habe:
und diese vielen hände
die mir die fäden webten
zum engmaschigen netzt erinnerung
und davon hab ich hier nur die erste zeile genommen ...
eine prosa will ich daraus nicht machen, dafür ist mir das ganze, oder sagen wir mal meinen ohren klingt das ganze dann doch zu rhythmisch ... doch mehr nach lyrik. vielleicht aber streich ich auch zusammen und verdichte ... vielleicht aber bleiben die drei texte auch einfach so als einmaliges experiment stehen ...
however, habt dank, war sehr interessant zu sehen, wie das ganze hier ankommt - nur aus der zusammenschau kann ich was gewinnen.
herzlichst,
eure scarlett/monika