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titellos

Verfasst: 21.03.2012, 16:40
von Niko
mein mut hängt
an einem anker
wie an einem seidenen faden
uns beiden fehlt der grund

in meinen gedanken
lichten wir uns
fallen ins uferlose
und wissen
dass in der anziehungskraft
unsere heimat ist

Verfasst: 23.03.2012, 11:12
von Mucki
Hallo Niko,

die Idee gefällt mir und vor allem die zweite Strophe. Einzig den Anker zu nehmen, halte ich für ein wenig problematisch, da ich einen Anker mit Eisen oder Stahl, also etwas sehr Massivem/Schwerem verbinde und da einmal der "seidene faden" und zum anderen das "uferlose" nicht so recht passt, finde ich. Ein Anker krallt sich auf dem Meeresboden fest, nicht am Ufer. Und er hängt an einer schweren Eisenkette, also das Gegenteil von einem seidenen Faden.
Oder ist dieses Spiel mit Schwere und Leichte, also mit diesen Gegensätzen ganz bewusst von dir intendiert?

Liebe Grüße
Gabi