hallo ihr beiden,
entschuldigung! die 140 zeichen hab ich glatt überlesen

, muss mir mal dringend eine neue brille kaufen

.
auf 140 zeichen bringe ich es aber nicht, vielleicht drückt ihr noch ein paar augen zu:
statt
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Ausgezwitschert
Bremsen quietschten, Reifen blockierten,
eine Tür schlug zu.
Das Klappern der Absätze
verlor sich als Tonscherbenspur
auf blindem Asphalt.
Dann lagen die Gassen verlassen.
Seither zwitschern die Tage nicht mehr,
und Abende weigern sich, friedlich zu zirpen.
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Ausgezwitschert
Klappernde Absätze
verloren sich als Tonscherbenspur
Seither zwitschern Tage nicht mehr,
weigern Nächte sich, friedlich zu zirpen.
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wäre das annehmbar?
hi flora,
interessant finde ich, was du über die wirkung des schlagreims "gassen - verlassen" schreibst - da scheine ich mich etwas verrannt zu haben, war von mir als wiederaufnahme des klappern gedacht, das in der verlassenheit der stille sehr oft und oft unerwünscht lange im innern nachklingt. war wohl nix, hab ich leichten herzens rausgeschmissen.
beim blinden asphalt fiel mir das schon schwerer, funktioniert aber wohl auch nicht so, wie von mir gedacht.
tja und nun fehlt auch noch die einleitung zum klappern - keine vorgschichte, der film springt bei mir nun nicht mehr an und das klappern wird ziemlich abstrakt...
hi jelena,
wieder fällt mir auf, wie unterschiedlich begriffe belegt sind, für mich ist zwitschern froh, hell, lebendig... ich wache gern mit dem gezwitscher der vögel auf. aber auch der lesart "dummes geschwätz" offenbart sich sehr interessantes, irgendwie ein in-kauf-nehmen-wollen des tagesgezwitscher, um im gegenzug das nachtgezierpe nicht missen zu müssen, eine weiter konstellation...
vielen dank, ihr lieben, für eure gedanken und das zurechtstutzen. wenn ihr meint dass obige kürzung durchgehen könnte, dann stell ichs oben ein, ansonsten werde ich das [M] aus dem titel zu entfernen und vom monatsthema zurücktreten.
liebe grüße, poeta