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Auf der Flucht
Verfasst: 18.08.2011, 18:25
von Amanita
Auf der Flucht
Ich habe mein Wort verloren
das war zwischen Herzklopfen
und kratzendem Durst
Von Regenströmen verwaschen
ist meine Gestalt
letzte Farben tilgte im Sommer die Sonne
Meine Bilder konnte ich nicht mehr tragen
so tauschte ich sie
gegen fettiges Grau
Und wenn ich im Nachtgarten schlafe
ist zwischen heute und morgen
kein Unterschied mehr
Verfasst: 19.08.2011, 13:47
von noel
uaaaaaaaaaaaaaa
wenn leidenSchaft
gRau wird
& alles sich an&glEicht
ist es wie ein erstickungsanfall
Verfasst: 19.08.2011, 14:12
von Eule
Hallo Amanita, diesen Text finde ich spitze. Warum ? 1. Der Inhalt weicht positiv von meinen Erwartungen zum Titel ab, die beiden Teile korrespondieren miteinander. Strophe 1 beschreibt eine konkrete Alltagssituation mit ungewöhnlichen Redewendungen, Wörten und poetischen Mitteln. Strophe 2 führt das Thema in "Innenperspektive" weiter, die Strophen 3 + 4 reichen ins Surreale und paraphrasieren den Titel mit einem ironischen Augenzwinkern ... alles passt gut zueinander, und der Inhalt beschreibt starke Emotionen mit eindrücklicher Bildhaftigkeit.

Verfasst: 19.08.2011, 14:47
von leonie
Liebe Amanita,
ich kann mich nur anschließen, mir gefällt der Text sehr. Besonders die letzte Strophe, die eine Gleichförmigkeit beschreibst, in der sich alles verwischt.
Liebe Grüße
leonie
Verfasst: 19.08.2011, 14:51
von Amanita
O danke, leonie, Eule und Noel - da scheint ja was rüberzukommen. Das freut mich natürlich.
Verfasst: 19.08.2011, 15:24
von noel
hoffe die zeilen weilen nicht in dir
Verfasst: 19.08.2011, 15:35
von Amanita
Nein, Noel, das tun sie nicht. Der Text ist gestern beim Einkaufengehen entstanden.
Verfasst: 19.08.2011, 15:49
von noel
du glückLichE du