Auf Reisen
Verfasst: 11.08.2011, 16:09
Eine weiße Blüte fällt ins Meer. Ich tauche
und ergreife sie, stecke sie in meine Badehose
und die Sonne küsst meinen Rücken, es brennt.
Ich stelle mir vor: Du mit deinem makelhaften,
perfekten Körper und ich sehe all unsere Kinder,
die wir niemals haben, in deinen Augen.
Ich liebe das Unbekannte der roten Erde,
das Bekannte in meinem Glas. Ich trinke
Wein mit dir unter Pinien und habe Hunger
auf dich, aber lasse dich
bis zum Abendmahl auf den Felsen der Nacht...
Mein Liebster, ich habe die Toten in meinem Mund
gefunden, auch in meinen Augen -
Ich habe Salz auf der Zunge und in meinen Tränen.
Salz braucht man zum Leben! sagst du
und der Mond schwimmt als gelbes Kanu heran.
Ich zeig dir die weiße Blüte
in der Brandung der Zeit
und wir rudern davon.
und ergreife sie, stecke sie in meine Badehose
und die Sonne küsst meinen Rücken, es brennt.
Ich stelle mir vor: Du mit deinem makelhaften,
perfekten Körper und ich sehe all unsere Kinder,
die wir niemals haben, in deinen Augen.
Ich liebe das Unbekannte der roten Erde,
das Bekannte in meinem Glas. Ich trinke
Wein mit dir unter Pinien und habe Hunger
auf dich, aber lasse dich
bis zum Abendmahl auf den Felsen der Nacht...
Mein Liebster, ich habe die Toten in meinem Mund
gefunden, auch in meinen Augen -
Ich habe Salz auf der Zunge und in meinen Tränen.
Salz braucht man zum Leben! sagst du
und der Mond schwimmt als gelbes Kanu heran.
Ich zeig dir die weiße Blüte
in der Brandung der Zeit
und wir rudern davon.
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! Ich war mir wie bei allen Texten wieder sehr unsicher, ob das ein guter oder schlechter ist - Aber ich bin freudig überrascht, dass er euch so gut gefällt.