unterwegs
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Renée Lomris
Ich mag bei deinen Gedichten die Zwillings- und Drillingstrukturen. Anders gesagt, baust du offene Mühlen, oder Zwickmühlen. Die Sätze öffnen sich, das Verb streckt schon die die Arme
zum Beispiel so :
unterwegs[/b]
vor uns die nacht
im spiegel sichtbar
[/quote]
Die Nacht noch im Spiegel sichtbar?
Nein, so klingt es besser:
Im Spiegel Sichtbar
noch der Untergang
Diese drei Halbsätze bilden sozusagen eine ungleichgewichtige Beziehung, in der ein Element immer versucht die Herrschaft zu übernehmen
Sichtbar ist wahrscheinlich sowohl die Nacht als auch der Untergang (in drei Bedeutungen, dem Mond oder Sonnenuntergang, die Nacht erweckt eher die Idee des Monduntergangs. Aber auch Untergang als Szene zwischen zwei Personen ist vorstellbar,
Die Nacht, der Untergang sind vorbei und es beginnt wieder ein reales Leben, ein scheinbar trockener Inhalt, der aber in sich eine gewisse Weite schafft.
Auch hhier gefällt mir besonders die feine Wortwqhl
es war schön, diese Aufbruchstimmung mitzumachen
liebe Grüße
Renée
.[/quote]
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Niko
hallo arne, hallo renée,
es freut mich, dass ihr das gedicht so empfindet, wie ich es in weiten teilen auch vermitteln wollte. ich versuche immer, wenn möglich, gedichten mehrere richtungen zu geben. ist nicht immer einfach, weil der leser nunmal nicht der autor ist und anders liest. um so schöner, wenn genau aufgeht, was ich versucht habe.
danke!
liebe grüße: niko
es freut mich, dass ihr das gedicht so empfindet, wie ich es in weiten teilen auch vermitteln wollte. ich versuche immer, wenn möglich, gedichten mehrere richtungen zu geben. ist nicht immer einfach, weil der leser nunmal nicht der autor ist und anders liest. um so schöner, wenn genau aufgeht, was ich versucht habe.
danke!
liebe grüße: niko
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