Schein.Sein
Verfasst: 25.07.2011, 07:52
Der Schein, ein Schild der schnell gemalten Bilder
in greller Buntheit, grobgekörnt im Licht,
sensibel, still, mal lauter, manchmal wilder -
du zeigst doch nie dein wahres Angesicht.
Du schwängerst täglich deine Eitelkeiten,
das Rollenspiel wird immer neu geübt,
dein Spektrum spiegelt endlos scheinend Weiten -
so bleibt der Blick der Anderen getrübt.
Die Perfektion als einziges Bestreben,
genährt von stetig wachsender Manie,
wird dir ein farbenloses Antlitz geben -
als Abbild ausgelaugter Phantasie.
Du spürst nicht, dass die Masken Fäden weben –
sie werden eines Tages an dir kleben.
© Phönix
in greller Buntheit, grobgekörnt im Licht,
sensibel, still, mal lauter, manchmal wilder -
du zeigst doch nie dein wahres Angesicht.
Du schwängerst täglich deine Eitelkeiten,
das Rollenspiel wird immer neu geübt,
dein Spektrum spiegelt endlos scheinend Weiten -
so bleibt der Blick der Anderen getrübt.
Die Perfektion als einziges Bestreben,
genährt von stetig wachsender Manie,
wird dir ein farbenloses Antlitz geben -
als Abbild ausgelaugter Phantasie.
Du spürst nicht, dass die Masken Fäden weben –
sie werden eines Tages an dir kleben.
© Phönix
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