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fällig

Verfasst: 04.07.2011, 16:40
von Niko



fällig


unter die haut gehen
neoprengespräche
fliegende ameisen
im kopf lauter fallen
in den eigenen träumen
erschrecken über
die schwärze der buchstaben
und immer unauffällig
gegen die wand laufen
unauffällig
damit die worte brennen lernen





.

Verfasst: 07.07.2011, 14:30
von Kojote
gefällt mir sehr gut. jede zeile sitzt, ich habe wirklich keinen verbesserungsvorschlag. das gefühl: kenne ich. den text: gerne gelesen.

Verfasst: 07.07.2011, 22:47
von Niko
danke, kojote!

liebe grüße: niko

Verfasst: 07.08.2011, 01:15
von Eule
Hallo Niko, wenn ich länger über den Text nachdenke, bleibe ich am Titel hängen: Was ist hier wie fällig und warum ? Scheinbar ein Werksgedicht, versucht das lI seinen Worten Nachdrücklichkeit zu verleihen, vielleicht durch Reibung, durch Provokation. Vielleicht gelingt es ihm, gerade eine intensive Lebensphase mit persönlichen Gesprächen, Abenteuern, Alpträumen, Unzufriedenheit und Verzweiflung zu durchleben und dennoch damit zufrieden zu sein. Eine versöhnliche und positive Perspektive ! Viele Grüße !

Verfasst: 07.08.2011, 18:29
von Niko
hallo eule,

...-ist nicht jedes gedicht ein werksgedicht, ein werk? fällig nahm ich deswegen als titel, weil es in variationen im text vorkommt und mir einen bezug zum ganzen gab. unauffällig fallen..... fällig als assoziation zu fallen, fällig sein, im fallen befindend etc.
und ja: ich finde, man lernt aus seinen erlebnissen. und gerade die negativen ereignisse können, je nach persönlichkeitsstruktur, in viel positive energie umgewandelt werden.

liebe grüße und.....danke für´s kommentieren!

niko

Verfasst: 08.08.2011, 00:31
von Eule
Hallo Niko, ich glaubte gelernt zu haben, dass ein Gedicht übers Dichten so genannt werden kann. Eigentlich nicht so wichtig, weil dieser Umstand ja auch umschrieben werden könnte, sind solche Kategorialbegriffe doch manchmal praktisch.
Ansonsten scheint meine Interpretation nicht völlig am Text vorbeizugehen. Herzliche Grüße !

fellig ;-)

Verfasst: 22.08.2011, 23:19
von romea
ich nehme mal an, dass du das so nicht gemeint hast, könnte mir aber den titel auch als teil des textes vorstellen:
fällig unter die haut gehen. für den fall, dass du zudem einen kontrast suchst, könnte u.u. auch im titel mit fell vs. panzer gespielt werden (daher mein "fellig"). nur so ein gedanke.

einstandsgruss von
romea

p.s.: wo ich wohne, fällt man bäume rechts und links - da drängt sich mir die assoziation zum fällen auf.
vergib mir!