Würm
Verfasst: 03.07.2011, 22:55
Würm
Höchste Zeit, dass diesen Weg keiner mehr geht.
Er versumpft nach dem Hangrutsch, der Anfang ist endlich gemacht.
Er trägt Bärlauch, Kopfbuchenäste (Windbruch),
duldet ein schmächtiges Rinnsal, durchsetzt von Wildschweinpisse.
Drunten streckt sich breit das Tal, sein Flöz, in das er sinkt, taucht erst jenseits wieder auf.
Der Fluss in der Mitte hat weit zurückgeblättert, wenig tiefer und es fänden sich
versteinert Stechpalmen, Flusspferdhauer, Krokodilexkremente.
Auf dem Kiesbett im Tal läuft ein Saumpfad an der Autobahn, neueste Generation.
Die Straßenbauer trauten dem Geschiebe nicht, das war anderen Fluss gewöhnt,
sie legten eine Schotterschicht, Grauwacke, unter den Asphalt.
Kommt vor, dass heutzutage genau hier
ein ausgebüchster Hund die Autobahn quert,
ein Junge hinterher, denn heimkommen ohne Hund, das geht nicht.
Hier führte er seinerzeit über das Eis,
ein Pfad, ein Wildwechsel eher,
kein Grund, das groß zu unterscheiden.
Die ersten Schritte in den Unterboden sind die schwersten.
Höchste Zeit, dass diesen Weg keiner mehr geht.
Höchste Zeit, dass diesen Weg keiner mehr geht.
Er versumpft nach dem Hangrutsch, der Anfang ist endlich gemacht.
Er trägt Bärlauch, Kopfbuchenäste (Windbruch),
duldet ein schmächtiges Rinnsal, durchsetzt von Wildschweinpisse.
Drunten streckt sich breit das Tal, sein Flöz, in das er sinkt, taucht erst jenseits wieder auf.
Der Fluss in der Mitte hat weit zurückgeblättert, wenig tiefer und es fänden sich
versteinert Stechpalmen, Flusspferdhauer, Krokodilexkremente.
Auf dem Kiesbett im Tal läuft ein Saumpfad an der Autobahn, neueste Generation.
Die Straßenbauer trauten dem Geschiebe nicht, das war anderen Fluss gewöhnt,
sie legten eine Schotterschicht, Grauwacke, unter den Asphalt.
Kommt vor, dass heutzutage genau hier
ein ausgebüchster Hund die Autobahn quert,
ein Junge hinterher, denn heimkommen ohne Hund, das geht nicht.
Hier führte er seinerzeit über das Eis,
ein Pfad, ein Wildwechsel eher,
kein Grund, das groß zu unterscheiden.
Die ersten Schritte in den Unterboden sind die schwersten.
Höchste Zeit, dass diesen Weg keiner mehr geht.
