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mit der zeit

Verfasst: 19.06.2011, 12:40
von Niko



mit der zeit


gedichte liegen mir
nicht mehr wissen
wozu man lebt
schreibt sich nicht leicht
zu behaupten man wisse
um was es geht
seinen gang ändert man
unmerklich ist der prozess
der aufrichtigkeit folgt
das fügen in unbestimmtheit
weiterzählen
auf abruf



.

Verfasst: 21.06.2011, 11:20
von Eule
Hallo Niko, mir gefällt, wie mich dieser kleine Text mitnimmt, auf eine Gedankenreise in die so gar nicht bescheidene Thematik der Selbstbetrachtung, der Zeitlichkeit und des inneren Monologs. Kommt für mich sehr sympathisch und authentisch rüber !

Verfasst: 21.06.2011, 23:09
von Niko
danke, arne....-freut mich sehr!

liebe grüße: niko

Verfasst: 23.06.2011, 13:14
von moonlight
Hallo Niko,
ich schließe mich Arne an.
Find ich sehr schön deine Selbstbetrachtung.

Liebe Grüße
Moonlight

Verfasst: 23.06.2011, 20:35
von Niko
danke, moonlight!

Verfasst: 07.07.2011, 12:15
von Renée Lomris
Lieber Niko

spät entdeckt, bei der Auffrischung der Juni-Aussaat. Dieses Gedicht gefällt mir sehr gut. Ich willl versuchen, das zu begründen ...


Niko hat geschrieben:


mit der zeit


gedichte liegen mir
nicht mehr



Dieser unverschämte Zeilenumbruch hat mich in dein Gedicht hineingezogen, ab da war ich drin ...
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wissen
wozu man lebt
schreibt sich nicht leicht
zu behaupten man wisse
um was es geht


in deinem Gedicht besteht neben der Form, die ich in ihrer Kargheit mag, auch der Inhalt ...

seinen gang ändert man
unmerklich


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ist der prozess
der aufrichtigkeit folgt
das fügen in unbestimmtheit
weiterzählen
auf abruf

das fügen und weiterzählen und Abruf .... Schön gefunden und verwendet ...

liebe Grüße
Renée



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Verfasst: 07.07.2011, 22:46
von Niko
danke, renée für´s wieder hochholen und für deine ausführlichen anmerkungen. ich freue mich gerade sehr über diesen deinen kommentar!

liebe grüße: niko