So lang hab ich an dich gedacht ...
Verfasst: 12.06.2011, 15:50
So lang hab ich an dich gedacht, so lang - werd ich an dich denken,
so weit bist du in mir wie Gelb im Rapsfeld ohne Ende,
ich hab alles was ich jemals wollte - und kann dir gar nichts schenken.
Aprikosen fallen von den Ästen wie jede ungenutzte Stunde.
Meine Haare werden in der Sonne heller und in der Zeit ganz grau,
mir scheint als ging das immer schneller und du wärst längst vorbei.
Ich füttere seit Wochen schon die Spatzen, denn ich bau
darauf, dass sie dich besuchen mit einem Gänseblumenstrauß.
So lang hab ich an dich gedacht, so lang – werd ich an dich denken,
so dumm mir das erscheint, ich kann es doch nicht ändern.
Die Liebe ist ein langer Sommer und seine Sonne nicht zu lenken,
sie scheint auf mich, auf dich, auf deine Frauen, meine Männer.
Vielleicht sollt ich das mal sagen, vielleicht aber auch nicht,
so braun ist meine Haut geworden, so lange lag ich in der Sonne,
sag, wie soll man sich aufs Heute konzentrieren bei dem Licht?
Alles ist in Zitronenschein getaucht wie bei alten Fotos auch.
Und eigentlich weiß ich ja ganz genau, dass nun nichts mehr kommt,
ich bin schnell auf eine Luftmatratze aufgesprungen,
über mir wehn Weiden hin und her. Sie scheinen dich zu kennen.
Ich bin so leicht, mir ist so schwer.
so weit bist du in mir wie Gelb im Rapsfeld ohne Ende,
ich hab alles was ich jemals wollte - und kann dir gar nichts schenken.
Aprikosen fallen von den Ästen wie jede ungenutzte Stunde.
Meine Haare werden in der Sonne heller und in der Zeit ganz grau,
mir scheint als ging das immer schneller und du wärst längst vorbei.
Ich füttere seit Wochen schon die Spatzen, denn ich bau
darauf, dass sie dich besuchen mit einem Gänseblumenstrauß.
So lang hab ich an dich gedacht, so lang – werd ich an dich denken,
so dumm mir das erscheint, ich kann es doch nicht ändern.
Die Liebe ist ein langer Sommer und seine Sonne nicht zu lenken,
sie scheint auf mich, auf dich, auf deine Frauen, meine Männer.
Vielleicht sollt ich das mal sagen, vielleicht aber auch nicht,
so braun ist meine Haut geworden, so lange lag ich in der Sonne,
sag, wie soll man sich aufs Heute konzentrieren bei dem Licht?
Alles ist in Zitronenschein getaucht wie bei alten Fotos auch.
Und eigentlich weiß ich ja ganz genau, dass nun nichts mehr kommt,
ich bin schnell auf eine Luftmatratze aufgesprungen,
über mir wehn Weiden hin und her. Sie scheinen dich zu kennen.
Ich bin so leicht, mir ist so schwer.

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