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unter meinem auge
Verfasst: 15.04.2011, 14:31
von Niko
unter meinem auge
zeigen sich noch
die sieben winterjahre
nähren sich
von den sommerresten
kein zeitass im ärmel
commedia dell´arte
auf den lippen
mein herz
schlappt in pantoffeln
durch das doppelwandige haus
.
Verfasst: 15.04.2011, 15:59
von Gerda
Hi Niko,
dein Gedicht habe ich jetzt mehrfach gelesen und ich möchte dir schreiben, dass es mich überzeugt hat.
Die Idee der ersten Strophe ist nicht ganz fremd, Ähnliches haben andere (ich auch) schon geschrieben,
aber dann - kommt die starke zweite Strophe ... die, die erste zur Ouvertüre werden lässt.
Toll, das "Zeitass" und auch der Einsatz der "commidia dell'arte", zusammengeführt zur Schussfolgerung, dass das Herz in einem "doppelwandigen Haus" herumschlappt.
Beziehungsarmut - Die Abwesenheit von Gefühlen, für mich hier - indirekt / direkt - treffend beschrieben. (Nicht vergessen ... immer schön lächeln ... nicht wahr?!)
Liebe Grüße
Gerda
Verfasst: 16.04.2011, 10:23
von Niko
hallo gerda.
schade - ich dachte, ich hätte in strofe 1 ein neues bild geschaffen. und auch noch eins, was in sich "rund" ist. nuja - muss ich wohl mit leben.
dass du die zweite strofe toll findest, freut das autorenherz natürlich sehr! und ehrlich: ich bin froh, dass mir wieder frische bilder einfallen. war jetzt ne ganz schön lange zeit bei mir ebbe im verhirnten lyriklappen.....
dank dir für´s kommentieren! liebe grüße: niko
Verfasst: 16.04.2011, 10:39
von Gerda
Niko hat geschrieben:schade - ich dachte, ich hätte in strofe 1 ein neues bild geschaffen. und auch noch eins, was in sich "rund" ist. nuja - muss ich wohl mit leben.
Niko, ich war ungenau und das fällt mir jetzt auf Grund deiner enttäuschten Anmerkung erst auf ... ich meinte die "sieben winterjahre" und die "sommerreste" ... nicht aber im Kontext zu "unter meinem Augen", Sorry.
LGG