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Der Zauberer
Verfasst: 11.04.2011, 17:45
von Amanita
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Verfasst: 11.04.2011, 21:51
von Mnemosyne
Hallo Amanita!
Magie als kaum auch nur belächeltes Hintergrundgedudel. Keine schöne Vorstellung für einen Hobby-Zauberer wie mich (der übrigens gerade an der Ballvermehrung feilt).
Eindringlich dargestellt, die kurzen Zeilen spiegeln die Müdigkeit und Mutlosigkeit des Zauberers gut wider.
Nur "scheppert Metall" ist mir unklar. Mißlingt hier etwas?
Liebe Grüße
Merlin
Verfasst: 11.04.2011, 22:56
von Amanita
Klar, es fällt ihm was aus der Hand (das er hinterher aufheben muss).
Aber das, was eigentlich misslingt, ist die Kommunikation mit dem Publikum.
Verfasst: 11.04.2011, 23:01
von Zefira
Ich weiß nicht, warum mich dieses Gedicht so rührt. Ich würde den Zauberer am liebsten in den Arm nehmen und trösten ... er hat was vom abstürzenden Spiderman ;o)
Für mich persönlich fände ich als Schlusswendung die sich hinausmurmelnden Gäste eindringlicher als den abgestandenen Kaffee. Aber das ist sicher Geschmackssache. Der vertrocknete Kaffee hat natürlich auch was, ich fühle mich dadurch sofort in die Atmosphäre der unsäglichen Bunten Familienabende versetzt, als meine Kinder noch klein waren ... örgs
Gruß von Zefira
Verfasst: 11.04.2011, 23:09
von Amanita
Genau ein solcher Nachmittag ist gemeint, Zefira, ja!
Verfasst: 12.04.2011, 00:23
von Mnemosyne
Amanita hat geschrieben:Klar, es fällt ihm was aus der Hand (das er hinterher aufheben muss).
Das wird, finde ich, nicht hinreichend deutlich. Wenigstens, dass es ihm aus der Hand fällt, war mir unklar.
Die scheiternde Kommunikation hingegen ist ausgezeichnet getroffen.
Verfasst: 12.04.2011, 07:49
von Amanita
Sollte man es ändern, ergänzen? Ich hatte eine "deutlichere" Version, habe davon aber Abstand genommen, weil ich wichtiger finde, dass er keine Verbindung zum Publikum aufnehmen kann und das in den Vordergrund soll.
Verfasst: 12.04.2011, 08:17
von Zefira
Ich halte es nicht für so sehr wichtig, dass ihm ein Trick missglückt ... wichtiger ist seine Unbeholfenheit, die mir deutlich vor Augen steht.
Verfasst: 12.04.2011, 09:34
von leonie
Liebe Amanita,
das ist ein kleiner Film, denn Du in Deinem Text erzählst. Mir tut der Zauberer auch Leid. Wegen des Misslingens, aber auch wegen der Resignation, die, wie mir scheint, in dem Text mitschwingt.
Ich glaube, ich würde die Überschrift nur in "Der Zauberer" ändern, sonst verrät sie so viel.
Liebe Grüße
leonie
Verfasst: 12.04.2011, 09:38
von Amanita
Liebe leonie, zunächst hieß es bei mir "Der Zauberer". ABER: Dann wäre ich Gefahr gelaufen, das Zaubern mit Missgeschicken behaftet (scheinbar) darzustellen; nichts liegt mir aber ferner.
Verfasst: 12.04.2011, 10:24
von Zakkinen
Hallo Amanita,
ich würde das glücklos wieder aus dem Titel nehmen, es nimmt zuviel vorweg, was ohnehin klar wird. Und mir sind zu viele Zeilenumbrüche drin. Ansonsten durchaus verständlich, mir ist sofort klar, was da abläuft. Die Stimmung wird fühlbar.
Grüße
Henkki
Verfasst: 12.04.2011, 10:55
von Amanita
Gut, dann habt Ihr mich überzeugt, ich richte mich nach meiner ersten Fassung.
Hoffentlich beschweren sich "die" Zauberer dann nicht bei mir ...
Verfasst: 12.04.2011, 11:24
von Zakkinen
Da würde ich mir keine Sorgen machen, eine Verallgemeinerung wird nicht geschehen, da Dein Text das Individuum und die Situation klar wiedergibt.
Verfasst: 12.04.2011, 11:26
von Amanita
Gut!