über leben
Verfasst: 03.04.2011, 11:24
als es kuckuckslicht wird, buchenhimmel sich öffnen und den blick freigeben auf die sterne,
verlässt du die wälder, schleppst dich durch schneesand und land, das du nicht wiederkennst.
im dunkel singt die brandung, ganz nah scheint ein meer. es riecht nach muscheln und tang
und klingt so fremd.
die schatten fließen aus der vorzeit an den rand der wege. wenn du versuchst, sie zu berühren,
werden sie zu blauen vogelrufen und zum wind in den wiesen.
ganz selten triffst du die anderen. auch sie gehen immer allein.
einer von ihnen verkauft dir die worte, geschrieben auf dünnem papier.
du weißt sie nicht mehr zu deuten, doch morgens, wenn du dich birgst, in einem neuen versteck,
flüstern sie sich in deine träume.
du weißt dann, was war, wer du bist.
so lange, bis du erneut erwachst, unter den sternen, im schutz der bäume und weiterläufst, als gäbe es ein ziel.
verlässt du die wälder, schleppst dich durch schneesand und land, das du nicht wiederkennst.
im dunkel singt die brandung, ganz nah scheint ein meer. es riecht nach muscheln und tang
und klingt so fremd.
die schatten fließen aus der vorzeit an den rand der wege. wenn du versuchst, sie zu berühren,
werden sie zu blauen vogelrufen und zum wind in den wiesen.
ganz selten triffst du die anderen. auch sie gehen immer allein.
einer von ihnen verkauft dir die worte, geschrieben auf dünnem papier.
du weißt sie nicht mehr zu deuten, doch morgens, wenn du dich birgst, in einem neuen versteck,
flüstern sie sich in deine träume.
du weißt dann, was war, wer du bist.
so lange, bis du erneut erwachst, unter den sternen, im schutz der bäume und weiterläufst, als gäbe es ein ziel.