(zweite, kaum veränderte Version:)
Im Zug
Diese Nähe!
Seltsam, die fremden
Geräusche und Düfte
wenn meine Augen
ins Leere fallen und
fern der Tag vorbeizieht –
wenn ein Wort laut ist und
das nächste sich samten
in kurze Träume schleicht
Im Zug
Diese Nähe!
Seltsam, die fremden
Geräusche und Düfte
wenn meine Augen
ins Leere fallen und
fern der Tag vorbeizieht –
wenn ein Wort laut ist
das nächste sich samten
in kurze Träume schleicht
Im Zug
Liebe Amanita,
das finde ich einen feinen Text. Nur das "seltsam" würde ich, glaube ich herausnehmen, weil es "wertet". Stattdessen im Leser das Gefühl "seltsam" entstehen lassen?
Diese Nähe!
Die fremden
Geräusche, die Düfte
wenn...
Und statt "laut" vielleicht "rau", das würde den Kontrast zu "samten" noch verstärken...
Liebe Grüße
leonie
das finde ich einen feinen Text. Nur das "seltsam" würde ich, glaube ich herausnehmen, weil es "wertet". Stattdessen im Leser das Gefühl "seltsam" entstehen lassen?
Diese Nähe!
Die fremden
Geräusche, die Düfte
wenn...
Und statt "laut" vielleicht "rau", das würde den Kontrast zu "samten" noch verstärken...
Liebe Grüße
leonie
Hallo Amanita,
das finde ich auch sehr schön eingefangen.
Das "seltsam" würde ich sogar noch durch einen Punkt oder einen Gedankenstrich absetzen. Dafür sieht der Gedankenstrich am Ende der ersten Strophe etwas verloren für mich aus, da dort ja sowieso durch die Leerzeile eine Pause entsteht?
Einzig beim "Tag" finde ich es schade, dass es nicht im Bild bleibt, sondern so abstrakt wird. Ich würde lieber etwas Konkretes lesen, wie Landschaft, Wälder, Städte, Häuser...
Liebe Grüße
Flora
das finde ich auch sehr schön eingefangen.
Das "seltsam" würde ich sogar noch durch einen Punkt oder einen Gedankenstrich absetzen. Dafür sieht der Gedankenstrich am Ende der ersten Strophe etwas verloren für mich aus, da dort ja sowieso durch die Leerzeile eine Pause entsteht?
Einzig beim "Tag" finde ich es schade, dass es nicht im Bild bleibt, sondern so abstrakt wird. Ich würde lieber etwas Konkretes lesen, wie Landschaft, Wälder, Städte, Häuser...
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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