Könnte ich
Worte um mich manteln
wie eine Muschel.
Worte
die auf hölzernen Fensterbänken
Weite atmen und
in denen
-hält man sie sich ans Ohr -
ein Ozean singt.
Zweitfassung:
Könnte ich
Worte um mich manteln
wie eine Muschel.
Worte
die auf hölzernen Fensterbänken
Weite atmen.
In denen
hält man sie sich ans Ohr
ein Ozean singt.
Erstfassung:
Könnte ich
Worte um mich manteln
wie eine Muschel.
Vielleicht fände sie einer.
Irgendwann.
Worte
die auf hölzernen Fensterbänken
Weite atmen und
in denen
hält man sie sich ans Ohr
ein Ozean singt.
o.T.
Du, leonie, ich würde nicht 3 Dreizeiler draus machen. In der Erstfassung hattest Du 5 + 6 Zeilen, dann gehen doch auch 3 + 6? Ich finde die Zusammenfassung - II. Teil - nämlich viel besser! Durch die Gleichzeitigkeit entsteht ein deutlicheres Bild, meine ich!
Hallo leonie,
die Streichung der beiden Zeilen in Strophe 1 tut ihr gut, finde ich. Auch, dass du den Text in 3 Abschnitte unterteilt hast, gefällt mir gut. So wirkt es freier, leichter.
In Strophe 3 kommt mir der Satzbau ein wenig hölzern vor.
Was hältst du davon, auch hier in der Ich-Form zu schreiben:
In denen ich sie mir
ans Ohr halte.
Ein Ozean singt.
Saludos
Gabriella
die Streichung der beiden Zeilen in Strophe 1 tut ihr gut, finde ich. Auch, dass du den Text in 3 Abschnitte unterteilt hast, gefällt mir gut. So wirkt es freier, leichter.
In Strophe 3 kommt mir der Satzbau ein wenig hölzern vor.
leonie hat geschrieben:In denen
hält man sie sich ans Ohr
ein Ozean singt.
Was hältst du davon, auch hier in der Ich-Form zu schreiben:
In denen ich sie mir
ans Ohr halte.
Ein Ozean singt.
Saludos
Gabriella
Gabriella, das ist dann aber ein völlig anderer Satz!
Ich finde das "man" gut, das klingt so scheinbar-üblich, dass man sich Worte ans Ohr hält (wie man es mit einem Meeresschneckenhaus tun kann). Vielleicht - ich hatte auch schon Überlegungen in diese Richtung angestellt - sollte man die Zeile "hält man sie sich ans Ohr" irgendwie herausstellen oder abtrennen, damit die grammatische Struktur schneller deutlich wird? Ich weiß jetzt nur nicht, was leonies Stilmittel wäre - Gedankenstriche oder Klammern ... oder was sonst noch ginge!
Ich finde das "man" gut, das klingt so scheinbar-üblich, dass man sich Worte ans Ohr hält (wie man es mit einem Meeresschneckenhaus tun kann). Vielleicht - ich hatte auch schon Überlegungen in diese Richtung angestellt - sollte man die Zeile "hält man sie sich ans Ohr" irgendwie herausstellen oder abtrennen, damit die grammatische Struktur schneller deutlich wird? Ich weiß jetzt nur nicht, was leonies Stilmittel wäre - Gedankenstriche oder Klammern ... oder was sonst noch ginge!
Hallo, liebe Gabriella und Amanita,
es ist doch erstaunlich, dass man auch an kleinen Gedichten noch so viel verändern kann und es sich auswirkt...
Ich habe mich jetzt entschlossen, doch nur zwei Strophen zu machen, weil so in der zweiten Strophe sich die Wellen des Meeres ein wenig abbilden. Ich möchte lieber bei einem lyrIch bleiben, weil es mir darum geht, mit den Worten andere zu erreichen. Aber ich nehme Gedankenstriche dazu, damit es nicht zu verwirrend ist. Danke Euch beiden!
Danke, Arne, dass Du es so verstehst, ich freue mich drüber!
Liebe Grüße
leonie
es ist doch erstaunlich, dass man auch an kleinen Gedichten noch so viel verändern kann und es sich auswirkt...
Ich habe mich jetzt entschlossen, doch nur zwei Strophen zu machen, weil so in der zweiten Strophe sich die Wellen des Meeres ein wenig abbilden. Ich möchte lieber bei einem lyrIch bleiben, weil es mir darum geht, mit den Worten andere zu erreichen. Aber ich nehme Gedankenstriche dazu, damit es nicht zu verwirrend ist. Danke Euch beiden!
Danke, Arne, dass Du es so verstehst, ich freue mich drüber!
Liebe Grüße
leonie
Hi leonie,
ja, das gefällt mir viel besser, es wirkt nicht mehr so hölzern, da jetzt klar ist, wo man die Pausen machen muss beim Lesen.
Nur das "und", das du in der 2. Fassung schon rausgenommen hattest, würde ich hier auch wieder rausnehmen und noch ein Leerzeichen nach dem ersten Gedankenstrich, also so:
Könnte ich
Worte um mich manteln
wie eine Muschel.
Worte
die auf hölzernen Fensterbänken
Weite atmen
in denen
- hält man sie sich ans Ohr -
ein Ozean singt.
Saludos
Gabriella
ja, das gefällt mir viel besser, es wirkt nicht mehr so hölzern, da jetzt klar ist, wo man die Pausen machen muss beim Lesen.
Nur das "und", das du in der 2. Fassung schon rausgenommen hattest, würde ich hier auch wieder rausnehmen und noch ein Leerzeichen nach dem ersten Gedankenstrich, also so:
Könnte ich
Worte um mich manteln
wie eine Muschel.
Worte
die auf hölzernen Fensterbänken
Weite atmen
in denen
- hält man sie sich ans Ohr -
ein Ozean singt.
Saludos
Gabriella
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