Hallo Niko,
die tasche(n) lass ich jetzt mal außen vor. denn ich glaube, das hat etwas mit (umgangs)sprachgebrauch zu tun. finde ich davon ab auch nicht die erheblichste frage im text.
Für mich macht es schon einen großen Unterschied, ob ich hier ein LIch mit den Händen in den Hosentaschen vor mir sehe, oder eines, das die Hände in irgendeiner Tasche hat.
eure angst vor den galaxien versteh ich nicht. warum? ich meine, wir denken manchmal in solchen unendlichkeiten, dass drei galaxien doch nun wirklich ein klacks ist! ein empfinden zudem, dass andere raumvorstellungen füllt als das "normale denken". find ich jedenfalls.
Die Galaxien "bringen" mir hier einfach nichts, sondern überlagern und verstellen durch ihre Größe, Übersteigerung und Unvorstellbarkeit nur das Eigentliche, lenken ab. Vielleicht denke ich aber auch einfach in kleineren Maßstäben. .-)
auf den titel war ich eigentlich ziemlich stolz, denn er birgt viele möglichkeiten in sich. ich sehe das weniger als verkopft.
Viele Möglichkeiten heißt für mich meist aber schon, dass der Kopf zu arbeiten anfängt und erst mal daran hängenbleibt? Ich mag das ja selbst auch gern, fürchte aber, dass am Ende oft für den Leser eben kein "mehr" daraus entsteht und auch nicht die gleiche Freude an den Interpretationsmöglichkeiten aufkommt, die man vielleicht selbst beim Schreiben hatte.
und die bilder nach den galaxien finde ich auch nicht wirklich erklärend. im gegenteil. sie bleiben nach niko´scher manier schön im diffusen.
Erklären bedeutet ja leider auch nicht zwangsläufig, dass es dadurch besser verstanden wird. .-) Es entsteht an der Stelle für mich einfach ein Druck, ähnlich wie beim Titel, der für mich ganz persönlich nicht zum Rest des Gedichtes passt.
Liebe Grüße
Flora