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o. T. (?)
Verfasst: 28.01.2011, 08:14
von Amanita
Im Abendrot
rannten wir heim
mit Staub vom Heu im Haar
und lachenden Gedanken
auf unseren Kinderseelen -
Verfasst: 28.01.2011, 17:07
von Niko
hallo amanita,
für mich ist hier wenig lyrisches zu finden. vielleicht hab ich da aber auch einen zu hohen anspruch? es gleicht eher einer rückerinnerung in tagebuchnotitz.
liebe grüße: niko
Verfasst: 29.01.2011, 15:07
von Xanthippe
ein poetisches bild von etwas das zu ende geht. eine leise melancholie schleicht sich in das sommer kindheitsbild, weil es sich vor dem abendrot abspielt, auch das rennen, das heimrennen erhält einen doppeldeutigen sinn für mich, wenn ich in der letzten zeile erfahre, dass es sich um eine kindheitserinnerung handelt. auch der staub im haar fügt sich gut in diese leseart. was mich ein wenig stört, was für meine leseart das ganze ein wenig aus der bildhaftigkeit ins erklärende kippt, sind die lachenden gedanken auf den kinderseelen. es ist ja wichtig zu erfahren, dass es sich um eine kindheitsszene handelt, ich frage mich nur, ob man das nicht bildhafter lösen könnte.
Verfasst: 29.01.2011, 15:37
von noel
ein feines bild
in worten gezeichnet
ob es nun lyrische prosa
oder prosaische lyrik sei
WURSCHT
es bewegt
Verfasst: 29.01.2011, 21:16
von Niko
die frage ob prosaisch oder nicht stellt sich mir nicht, noel. lediglich die frage nach der anteilhaftigkeit der lyrik. natürlich kann ich mir einen gaanz tiefen sinn herauskramen. das kann man bei jedem gedicht. das kann ich auch bei einem einfach dahergesagten satz oder im anderen extrem bei huhn-gedichten. was mir fehlt ist die lyrische sprache. vielleicht würde ich darüber kein wort verlieren, würde ich die anderen werke von amanita nicht kennen....
liebe grüße: niko