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Transformation

Verfasst: 22.01.2011, 20:37
von Amanita
Transformation



Wörter einholen
ins Wasser werfen
verschütteln, verkochen
und aus der Essenz
mit spitzer Pinzette
das eine Wort spüren
das hoffnungsvoll
einen ganzen
Wortschwarm lockt
und schwirrend
eine Idee gebiert

eine Idee
die morgen
im zarten
Satzgespinst
haken
bleibt

Verfasst: 26.01.2011, 21:05
von Gerda
Liebe Amanita,

nun bin ich schon zum dritten Mal bei diesem Text und frage mich, warum er mich so gar nicht erreicht, denn das Thema beschäftigt Schreibende doch sehr und so meinte ich, dass deine Worte mir doch etwas sagen müssten.

Für mich liest sich der Text als Wunsch in Form einer Aufzählung einer/s Schreibenden, aber irgendwie habe ich nicht das Gefühl ein Gedicht zu lesen, diese Bilder bringe ich nicht wirklich so gedanklich zusammen, sodass für mich ein Ganzes abgerundetes Gedicht entstehen könnte.
Der Anfang ist einfallsreich, obgleich er an "Buchstabensuppe" erinnert, ;-) aber das Satzgespinst, ist dann doch schon nicht mehr "frisch".

Nebenbei finde ich das "haken" unglücklich gewählt, (zu hart für ein Gespinst), m. M. passte hier eher "hängen".

Liebe Grüße
Gerda

Verfasst: 26.01.2011, 23:34
von Eule
Halllo Amanita, mir gefällt hier die Gliederung nicht. Gäbe es die Leerzeile nicht, wäre der Text für mich zusammenhängender und besser komponiert. Dann klingt auch der Inhalt besser zusammen und die "Transformation" oder Reduktion flösse mit dem Textbild ...

Verfasst: 27.01.2011, 01:08
von Amanita
Das lässt sich ändern, lieber Arne ... nur heute nicht mehr (ich habe nur gerade schlafloserweise hier hineingeguckt)
Ich denke jedenfalls drüber nach.