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o. T.
Verfasst: 20.12.2010, 18:02
von Amanita
Engelvogel überm Schnee
bringt Seidengedanken
ins Honigweiß
schreibt Federspuren
aufs Wintervlies
und verfliegt
Verfasst: 21.12.2010, 19:52
von leonie
Liebe Amanita,
das ist ein Text, der in mir ganz viele unterschiedliche Assoziationen freisetzt. Aber keine von ihnen wird fassbar. Und so macht im Grunde das Gedicht, was es beschreibt: Es hinterlässt eine Spur und verfliegt.
Liebe Grüße
leonie
Verfasst: 21.12.2010, 22:38
von RäuberKneißl
Das kommt bestimmt bald in ein Deutschbuch!
Vürs Üben fon Diktat!
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Vranz
Ich finde es übrigens nett, das Gedicht-Vögelchen!
Verfasst: 21.12.2010, 22:46
von Amanita
Gebe ich gern her fürs Diktatüben!
Verfasst: 22.12.2010, 19:23
von Ylvi
Hallo Amanita,
ein klingendes Kleines, das auf eine weiche Weise auf der Zunge verfliegt. Schön!
Einzig der Engel irritiert mich ein wenig, weil daraus nicht gleich ein Bild entsteht und es mich zu sehr an diesem Wort und seinen Assoziationen festhält. Ich könnte mir auch einen "Schleier/Wolkenvogel" vorstellen, was für mich offener wäre, aber vielleicht übersehe ich da etwas.
Rein von meinem Lesefluss würde ich es eher so setzen:
Engelvogel überm Schnee
bringt Seidengedanken
ins Honigweiß
schreibt Federspuren
aufs Wintervlies
und verfliegt
Liebe Grüße
Flora
Verfasst: 22.12.2010, 21:52
von Max
Hallo Amanita,
das ist mir fast zu bildschwer. Jede Zeile bringt ein neues Bild und nicht immer sprechen diese Bilder bei mir miteinander .. ich würde das Gedicht vielleicht abmagern lassen, aber es ist ja nicht meins.
Liebe Grüße
Max
Verfasst: 22.12.2010, 22:12
von Amanita
Max, das ist nur eine kleine Skizze in Weißtönen, da lasse ich nix mehr abmagern.
Verfasst: 22.12.2010, 22:18
von Max
Ja, warum auch
