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kerberos
Verfasst: 07.10.2010, 17:17
von noel
kerberos
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Verfasst: 07.10.2010, 17:50
von noel
vielLeicht ist es doch
im experimentellen beReich besser
auf&gehoben???
Verfasst: 07.11.2010, 21:48
von Renée Lomris
noel hat geschrieben:kerberos
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das allerdings höre ich anscheinend nicht ...
stelle es mir jedoch gut vor,
das verstECKte Ich
ich treffe Kerberos von einer anderen Geschichte her ...
Noel, ich kann deine Poesie nur so lesen, hoffentlich ists recht ...
lG
Renée
Verfasst: 08.11.2010, 10:59
von noel
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merciiiiiiiiii
Verfasst: 09.11.2010, 11:44
von Quoth
Hallo Noel,
für mich sitzen ein morgenländischer Adam und eine abendländische Eva (oder umgekehrt) miteinander unterm verbotenen Apfelbaum, überlassen die Äpfel den Würmern, flechten sich Kleider aus ihren Haaren (keine Rede von Scham), verstehen einander trotz unterschiedlicher (und unterschiedlich geschriebener) Sprachen, "unser Tenor war Glaube an Menschen, an uns", d.h. das Verbindende war der gemeinsame Humanismus. Dann trennten sich die beiden Welten, und der Zerberus, der den Titel liefert, bellt auch am Schluss - eine merkwürdige Verknüpfung von Paradies und Hades, und man weiß nicht genau, auf welcher Seite des Todes das getrennte Paar sich jetzt befindet.
Ein so bedeutsamkeitsgesättigter Text, dass es m.E. der Schreib-"Manierismen" zur weiteren Anreicherung nicht bedarf!
Gruß
Quoth
Verfasst: 09.11.2010, 14:26
von noel
eine sehr schöne replik werter quoth :Ö)
& das mit den handismen....
c'est moi
Verfasst: 10.11.2010, 09:29
von Quoth
Hallo, Noel,
was mir gefällt, ist, dass hier eine Zweierbeziehung auf das Urpaar zurückprojiziert wird, dass Geschichte und Mythos bzw. Religion eingewoben werden und so ein Text entsteht, der über das Private hinausreicht und nicht nur hinausreichen möchte. Freilich bleiben für mich einige Fragen offen.
Was sind "Handismen"? Beim Googeln fand ich nur den Hinweis, dass "Handismus" das zwanghafte Schließen und Kneten der Hände bedeute ...

Warum bedarf es am Schluss in der Zeile (um ein Beispiel herauszugreifen) "ich haste wEiter" des Hinweises auf den gelblichen Ausfluss einer Entzündung? Warum bedarf es in der letzten Zeile "noch dies trügerIsCH gebell" des Hinweises auf "ich" - das ohnehin als Subjekt der Sätze dieser Strophe zweimal explizit benannt ist?
Und warum fehlt hier das e am Ende von "trügerIsCH" ?????
Gruß
Quoth
Verfasst: 21.11.2010, 13:55
von noel
handismen=manierismen
aber das kentesyndrom ist auch das meinige
das fehlEnde E (trügerIsCH) ist mir wortmalend, klanglich schöner
das wEiter, weil es nurmehr mit dem trügerischen weiter geht
das ICH, weil es eben kein UNS mehr ist
Verfasst: 22.11.2010, 22:29
von Quoth
Vielen Dank für die Erklärungen.
Noch eine Frage: Wäre "wann wir einander verlieszen" nicht besser als "wann wir uns verlieszen"?
Gruß
Quoth
Verfasst: 23.11.2010, 23:34
von noel
fein deine hartNaECKIGkeit
ist win " wann wir uns verlieszen"
nicht etwas mehr...
als "wann wir uns aneiender verlieszen"?
mir schränkt die 2. version das auszenvor ein, oder blendet es auch etwas mehr weg :Ö)
Verfasst: 24.11.2010, 09:46
von Quoth
Bis auf Dein freundliches Lob ist mir die Antwort etwas zu verworren ... So woe Du die 2. Version präsentierst, hab ich sie Dir nie vorgeschlagen!
Verfasst: 24.11.2010, 17:38
von noel
dann noch einmal :)
"wann wir uns verlieszen"
"wann wir einander verlieszen"
die 1. version ist für mich offener, weil sie nicht nur die "beziehung"
inhärent hat, sondern ursachen offener ist.