worüber reden wir
wenn die toten reden
und worüber lachen wir
wenn sie schweigen?
sie schluchzen nicht
über verlorene heimat
über vertrieben sein
in ein gezwungenes paradies
es ist das würgen, was tötet
nicht das erwürgen
es frisst sich durch das gewohnte
verletzungen nehme ich leicht
denn sie deuten in die richtige richtung
gebt mir alles leichte
das tägliche diktat
und macht daraus einen strauß
für meine zeit nach dem verbrennen
die blumen halten länger
als mein geist es wird
gott sei dank
worüber reden wir
Hallo, Niko,
hier denkst du zunächst über den Tod der anderen nach, dann über deinen eigenen. Ich glaube, bei dem Text wird man zwischen Dir und dem lyrischen Ich mal nicht unterscheiden müssen, oder?
"es ist das würgen, was tötet" - da würde ich "das tötet" bevorzugen.
Diesen Dreizeiler verstehe ich nicht ganz.
"die blumen halten länger/ als mein geist es wird" besser (für mich): "als mein geist halten wird" - die Wiederholung ist hier gut.
Gruß
Quoth
hier denkst du zunächst über den Tod der anderen nach, dann über deinen eigenen. Ich glaube, bei dem Text wird man zwischen Dir und dem lyrischen Ich mal nicht unterscheiden müssen, oder?
"es ist das würgen, was tötet" - da würde ich "das tötet" bevorzugen.
Diesen Dreizeiler verstehe ich nicht ganz.
"die blumen halten länger/ als mein geist es wird" besser (für mich): "als mein geist halten wird" - die Wiederholung ist hier gut.
Gruß
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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