Er war im Einklang mit den Dingen
Verfasst: 25.09.2010, 10:53
Er war im Einklang mit den Dingen
Montage für lebhaften Sprecher
Hetty seufzte angstvoll, als ob es ihr an Luft fehle, und mit beiden Händen ihr Haar aus der Stirne streichend, floh sie ans Fenster und rief: „Ich bin ein vorsichtiger Mensch, aber spätestens beim 4:0 war mir gut ums Herz!“ Das Verhalten vieler Anleger änderte sich: Sie räumten der Sicherheit ihrer Geldanlage einen höheren Stellenwert ein als der Rendite. Mirko tobte am Spielfeldrand und stampfte mit den Füßen auf den Boden. Er würde sich als Anleger defensiv positionieren und die Aktien zyklischer Unternehmen skeptisch betrachten. Im Dämmerlicht des Salons war Hettys Gesicht kaum mehr zu sehen, und erst als sie in Schluchzen ausbrach, wusste Mirko, dass sie weinte. Er war im Einklang mit den Dingen. Als er vors Haus ging, sein Wasser abzuschlagen, öffnete der Himmel seine Schleusen, und gemeinsam erfrischten sie die Erde und ihre leuchtenden Blumen. Mit der Kraft des schwindelnden Abgrunds zogen ihn jene geheimnisvollen, im duftenden Schatten der großen Salons gegen ihn gesponnenen Intrigen an. Mit seiner scharfen, an der Spitze geröteten Nase und seinen dünnen, zusammengekniffenen Lippen sah er immer aus, als ob er innerlich wütend sei, und in seiner Rede war er kurz bis zur Unhöflichkeit. Über den Platz hallte der Betgesang einer fernen Prozession. Mirkos Seele schmachtete in der Andacht des Gartens, und wie das Motiv des fernen Gesangs kehrte der immergleiche Gedanke wieder: „Was fühlt sie? ... Was fühlt sie für mich? ...“
Da es ein Forum für experimentelle Prosa hier nicht gibt, stell ich das hier ein.
Montage für lebhaften Sprecher
Hetty seufzte angstvoll, als ob es ihr an Luft fehle, und mit beiden Händen ihr Haar aus der Stirne streichend, floh sie ans Fenster und rief: „Ich bin ein vorsichtiger Mensch, aber spätestens beim 4:0 war mir gut ums Herz!“ Das Verhalten vieler Anleger änderte sich: Sie räumten der Sicherheit ihrer Geldanlage einen höheren Stellenwert ein als der Rendite. Mirko tobte am Spielfeldrand und stampfte mit den Füßen auf den Boden. Er würde sich als Anleger defensiv positionieren und die Aktien zyklischer Unternehmen skeptisch betrachten. Im Dämmerlicht des Salons war Hettys Gesicht kaum mehr zu sehen, und erst als sie in Schluchzen ausbrach, wusste Mirko, dass sie weinte. Er war im Einklang mit den Dingen. Als er vors Haus ging, sein Wasser abzuschlagen, öffnete der Himmel seine Schleusen, und gemeinsam erfrischten sie die Erde und ihre leuchtenden Blumen. Mit der Kraft des schwindelnden Abgrunds zogen ihn jene geheimnisvollen, im duftenden Schatten der großen Salons gegen ihn gesponnenen Intrigen an. Mit seiner scharfen, an der Spitze geröteten Nase und seinen dünnen, zusammengekniffenen Lippen sah er immer aus, als ob er innerlich wütend sei, und in seiner Rede war er kurz bis zur Unhöflichkeit. Über den Platz hallte der Betgesang einer fernen Prozession. Mirkos Seele schmachtete in der Andacht des Gartens, und wie das Motiv des fernen Gesangs kehrte der immergleiche Gedanke wieder: „Was fühlt sie? ... Was fühlt sie für mich? ...“
Da es ein Forum für experimentelle Prosa hier nicht gibt, stell ich das hier ein.