wOrte I

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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noel
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Beitragvon noel » 22.09.2010, 20:33

ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts,
das mich nicht umgibt
noch m8.
worte
worte
immer wieder diese wOrte die verWendet
nichts als gebrauch
_spuren hinterlassen
& diese augen, diese tauben
augen, die nicht taugen
um anzukommen.
ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts.

einmal
ein mal,
ein zeichen
nicht sehen, nein nicht sehen
zu auf&dringlich
mir, nur fühlen
was ich nie sprechen würde,
um zu fühlen…
allES
Zuletzt geändert von noel am 23.09.2010, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel

Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 23.09.2010, 14:09

Ich will versuchen, an den Orten mit Worten meinen Standpunkt zu orten, es mag aber meine Ortlosigkeit dabei herauskommen.

noel hat geschrieben:ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts,
das mich nicht umgibt
noch m8.

es m8t, dass wOrte allein das sind, was
nichts für Stunden unschädlich m8.

--------------------------------
worte
immer wieder diese wOrte die verWendet
nicht als gebrauch
_spuren hinterlassen

hinterlassen Worte Orte wOrte
etwas wie Gebrauch?
endet die Spur einmal verwendet?

was endet?
Wendet,




& diese augen, diese tauben
augen, die nicht taugen
um anzukommen.

umzu - Finalität
ankommen
(Endstation, Endort, Endwort, Antwort) - Ankommen

taugen Augen zum Ankommen? eigentlich ja
in jeder HinSicht.

Walle, walle, manche StRecke
dass zum Zwecke
Wasser fließe


ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts.

einmal
ein mal,
ein zeichen
nicht sehen, nein nicht sehen
zu auf&dringlich
mir, nur fühlen
was ich nie sprechen würde,
um zu fühlen…
allES


allES = nicht sehen sprechen aber fühlen


Wenn ich dem so nachgehe, fühle ich in der Tat etwas. Ich fühle einen Drang die Kargheit zum Mittelpunkt zu machen und Minimal-Blitze der Sprache zu inszenieren.

Dieses Gedicht habe ich besonders stark nachfühlen können ...

Es bleibt ein innerer Widerstand, als wolle ich mich nicht entm8ten lassen.
Deine graphischen Schreibmittel geben dem Text etwas Spielerisches, aber auch etwas -Gefähröiches- denn deine Worte schaffen einen Bannkreis.

Ein großes Kompliment, finde ich.

liebe Grüße
Renée

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noel
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Beitragvon noel » 23.09.2010, 16:23

Renée Lomris hat geschrieben:Ich will versuchen, an den Orten mit Worten meinen Standpunkt zu orten, es mag aber meine Ortlosigkeit dabei herauskommen.

noel hat geschrieben:ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts,
das mich nicht umgibt
noch m8.

es m8t, dass wOrte allein das sind, was
nichts für Stunden unschädlich m8.

--------------------------------
worte
immer wieder diese wOrte die verWendet
nicht als gebrauch
_spuren hinterlassen

hinterlassen Worte Orte wOrte
etwas wie Gebrauch?
endet die Spur einmal verwendet?

was endet?
Wendet,




& diese augen, diese tauben
augen, die nicht taugen
um anzukommen.

umzu - Finalität
ankommen
(Endstation, Endort, Endwort, Antwort) - Ankommen

taugen Augen zum Ankommen? eigentlich ja
in jeder HinSicht.

Walle, walle, manche StRecke
dass zum Zwecke
Wasser fließe


ich stRecke mich
nach wOrten & fühle nie
anzukommen in ihrem nichts.

einmal
ein mal,
ein zeichen
nicht sehen, nein nicht sehen
zu auf&dringlich
mir, nur fühlen
was ich nie sprechen würde,
um zu fühlen…
allES


allES = nicht sehen sprechen aber fühlen


Wenn ich dem so nachgehe, fühle ich in der Tat etwas. Ich fühle einen Drang die Kargheit zum Mittelpunkt zu machen und Minimal-Blitze der Sprache zu inszenieren.

Dieses Gedicht habe ich besonders stark nachfühlen können ...

Es bleibt ein innerer Widerstand, als wolle ich mich nicht entm8ten lassen.
Deine graphischen Schreibmittel geben dem Text etwas Spielerisches, aber auch etwas -Gefähröiches- denn deine Worte schaffen einen Bannkreis.

Ein großes Kompliment, finde ich.

liebe Grüße
Renée

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welch replik :Ö)
ja wOrte--> gebrauch & die spur endet , denn verwendet wendet sich das blatt zumEISt.
es ist das absurd menschliche.
in augen ankommen ABER JA
ich habe mich noch nie in ein "geschlecht" verliebt, aber in augen & wenn die person mein "hirn gefickt" hat, meine seele besungen & mich auflöst, wie beim tanzen.... (wenn ich tanze, werde ich zur musik, depersonalisiere mich.
"nichts sehen, sprechen, aber fühlen"
ich erlaube mir ein zitat
Eine Seele, die durch die Augen zu sprechen vermag, kann auch mit Blicken küssen.


Gustavo Adolfo Becquer


Wenn ich dem so nachgehe, fühle ich in der Tat etwas. Ich fühle einen Drang die Kargheit zum Mittelpunkt zu machen und Minimal-Blitze der Sprache zu inszenieren.

Dieses Gedicht habe ich besonders stark nachfühlen können ...

Es bleibt ein innerer Widerstand, als wolle ich mich nicht entm8ten lassen.
Deine graphischen Schreibmittel geben dem Text etwas Spielerisches, aber auch etwas -Gefähröiches- denn deine Worte schaffen einen Bannkreis.

drang kargheit zum mittelpunkz zu machen :))))
blitze inszenieren
DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!
widerstand ist guuuuuuuuuuuuut
der bannkreis ist erhofft

danke dir vielmals
Ein großes Kompliment, finde ich.
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).

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